Grenzgänger

Schweizer Arbeitsmarkt wird wieder attraktiver für Grenzgänger

2018 ist die Anzahl Grenzgänger nach einer Stagnation wieder um 2,4 Prozent gestiegen. Besonders aus Frankreich und Italien kamen mehr Arbeitspendler, während aus Deutschland weniger Grenzgänger registriert wurden. (Symbolbild)

2018 ist die Anzahl Grenzgänger nach einer Stagnation wieder um 2,4 Prozent gestiegen. Besonders aus Frankreich und Italien kamen mehr Arbeitspendler, während aus Deutschland weniger Grenzgänger registriert wurden. (Symbolbild)

Nach einem eher rückläufigen Jahr nimmt die Zahl der Grenzgänger wieder zu. Im zweiten Quartal 2019 arbeiteten 323'000 ausländische Arbeitnehmer in der Schweiz, das sind 2,4 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal.

Aus Italien kamen zwischen letztem und diesem Frühjahr 3,7 Prozent mehr Arbeitspendler in die Schweiz, aus Frankreich 3,2 Prozent mehr. Weiter zurückgegangen ist dagegen die Zahl der deutschen Grenzgänger: um 1,1 Prozent, wie neue Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) belegen.

Die mit Abstand grösste Anzahl an Grenzgängern verzeichnet die Genferseeregion mit 121'000, gefolgt von der Nordwestschweiz mit 70'000 und dem Tessin mit 66'000. Von den insgesamt 323'000 ausländischen Arbeitspendlern kommen über die Hälfte aus Frankreich, knapp ein Viertel aus Italien und etwas über ein Sechstel aus Deutschland. Ziemlich genau zwei Drittel der Pendler von jenseits der Grenzen sind im Dienstleistungssektor tätig.

Besonders an Beliebtheit gewonnen haben bei Grenzgängern das Mittelland (plus 5,6 Prozent) und die Zentralschweiz (plus 6,5 Prozent). In der Nordwestschweiz dagegen sank die Grenzgängerzahl um 0,8 Prozent.

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