Konsumentenpreise

Schweizer Teuerung im April erneut bei 1,4 Prozent

Auch für Benzin muss tiefer in die Tasche gegriffen werden (Symbolbild)

Auch für Benzin muss tiefer in die Tasche gegriffen werden (Symbolbild)

Die Jahresteuerung hat in der Schweiz im April wie im Vormonat 1,4 Prozent betragen. Grund sind die innert Jahresfrist um 16,8 Prozent gestiegenen Energie- und Treibstoffpreise. Gegenüber dem Vormonat März erhöhte sich das Preisniveau um 0,9 Prozent.

Der Landesindex der Konsumentenpreise erreichte so den Stand von 104,7 Punkten (Dezember 2005=100), wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Der Anstieg gegenüber März liege hauptsächlich an der Rückkehr zu regulären Preisen bei Kleidern und Schuhen nach Abschluss des Ausverkaufs. Der Aufschlag betrug hier innert Monatsfrist im Schnitt 17,6 Prozent, gegenüber April 2009 sind es 1,3 Prozent.

Deutlich teurer wurden im April auch alkoholische Getränke und Tabak (+3,2 Prozent), weil nach dem Ende von Aktionen Rot- und Weisswein teurer wurden. Die Preise für Benzin stiegen gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent, jene für Diesel um 2,1 Prozent. Für Heizöl musste 4,7 Prozent mehr bezahlt werden.

Billiger wurden die Freizeit- und Kulturangebote (-0,7 Prozent), weil die Preise für Pauschalreisen, Tierfutter und Fernsehgeräte sanken. Auch für Hausrat und laufende Haushaltsführung musste etwas weniger tief in die Taschen gegriffen werden, da Aktionen für Wasch- und Reinigungsmittel zu Buche schlugen.

Die Kerninflation, die besonders schwankungsanfällige Preise etwa für Nahrungsmittel und Energie ausklammert, lag im April im Jahresvergleich bei bloss 0,3 Prozent.

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