Coronavirus - USA

Streit um Staatshilfen: Ex-Uno-Botschafterin Haley verlässt Boeing

Die einstige US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley, hat ihr Mandat im Verwaltungsrat von Boeing abgegeben, weil sie keine Staatshilfen für den Konzern befürworte. (Archivbild)

Die einstige US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley, hat ihr Mandat im Verwaltungsrat von Boeing abgegeben, weil sie keine Staatshilfen für den Konzern befürworte. (Archivbild)

Die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, ist als Verwaltungsrätin beim Boeing-Konzern zurückgetreten. Grund ist ein Konflikt um Staatsgelder in der Coronavirus-Krise.

Dies legte der US-Flugzeugbauer am Donnerstag (Ortszeit) gegenüber der US-Börsenaufsicht offen. Haley lehne aus Prinzip ab, dass sich Boeing bei der Regierung um Unterstützung bemühe und habe deshalb ihren sofortigen Rücktritt eingereicht, hiess es weiter.

Boeing ist wegen des nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Flugzeugmodells 737 Max ohnehin schon stark angeschlagen, die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus bringen den Airbus-Rivalen weiter in Not. Der US-Luft- und Raumfahrtriese ist auf milliardenschwere Hilfsgelder angewiesen. Die 48-jährige Haley, die zeitweise als grosse Hoffnungsträgerin der republikanischen Partei galt, war erst Ende April 2019 von den Aktionären ins Boeing-Aufsichtsgremium gewählt worden.

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