Triebwerkpanne

Swiss-Piloten schlagen Alarm: «Müssen jetzt rausfinden, was Sache ist!»

Sorgenkind der Swiss: C-Series. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Sorgenkind der Swiss: C-Series. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Das Grounding der C-Series-Maschinen von Hersteller Bombardier versetzt die erfolgreiche Lufthansa-Tochter in den Krisenmodus. Nun äussert sich die Cockpit-Crew der Swiss.

Die Swiss groundet sämtliche 29 C-Series-Maschinen wegen Triebwerksproblemen. Vereinzelte Flüge werden laut einer Firmensprecherin auf Anfrage von CH Media noch durchgeführt. Sobald sie in Genf oder Zürich landen, bleiben sie am Boden. Dann werden sie einer vier- bis fünfstündigen Inspektion unterzogen, wie die Sprecherin sagt. Erst wenn diese positiv verlaufen, dürfen sie wieder abheben. 

Der Swiss-Pilotenverband Aeropers beobachtet die Situation genau, wie Sprecher Thomas Steffen gegenüber CH Media erklärt. "Man muss jetzt rausfinden, was Sache ist." Man stehe hinter der Sicherheitsmassnahme der Swiss. "Das ist auf jeden Fall sinnvoll", sagt Steffen.

Nervosität oder Angst herrsche bei den Swiss-Piloten derzeit nicht. Dafür nimmt der Verbandssprecher den US-Lieferanten in die Pflicht: "Wir hoffen natürlich auf eine baldige Auflösung vom Triebwerkhersteller Pratt & Whitney."

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