Wirtschaft

Trotz Coronakrise: Schweizer Sportgeschäfte sind optimistisch

Der Coronavirus trübte auch die Stimmung bei den Sporthändlern.

Der Coronavirus trübte auch die Stimmung bei den Sporthändlern.

Die Coronapandemie hat den Sportfachhandel im Frühjahr stark belastet. Seit Mai sind die Umsätze aber explodiert. Entsprechend positiv blicken die Händler auf den Sommer.

(rwa) Der Start ins neue Jahr ist bereits schwach ausgefallen. Der Winter sei im ersten Quartal weit unter den hohen Umsätzen im Vorjahr geblieben, schreibt der Verband Sportfachhandel Schweiz (Asmas) in einer Mitteilung vom Mittwoch. «Und dann kam noch Corona hinzu!»

Bis Ende April lagen die Umsätze 30 Prozent unter dem Vorjahr. Gemäss Asmas sähe das Resultat noch um einiges schlimmer aus, hätte sich der Onlineumsatz nicht verdoppelt. Nach der Öffnung der Geschäfte am 11. Mai verzeichneten die Sportgeschäfte einen deutlichen Zuwachs. Über den ganzen Monat hinweg stiegen die Umsätze um 50 Prozent.

Für die kommenden Monate sind die Sporthändler sehr positiv gestimmt, wie eine Branchenumfrage zeigt. 61 Prozent der Befragten erwarten eine positive bis sehr positive Umsatzentwicklung. Geschäfte in Berg- und Tourismusorten sind leicht skeptischer als jene im Flachland. An einen Umsatzrückgang glauben aber nur 7 Prozent der Befragten.

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