Grossbanken

UBS plant Charmeoffensive für Rentner

Kaspar Villiger, Verwaltungsratspräsident der UBS, verlässt den Lift auf dem Weg zur Medienkonferenz am Donnerstag, 14. Oktober 2010 in Zuerich. Die UBS raeumt im Zusammenhang mit der Finanzkrise Fehler im eigenen Haus ein.

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Kaspar Villiger, Verwaltungsratspräsident der UBS, verlässt den Lift auf dem Weg zur Medienkonferenz am Donnerstag, 14. Oktober 2010 in Zuerich. Die UBS raeumt im Zusammenhang mit der Finanzkrise Fehler im eigenen Haus ein.

Kaspar Villiger und Oswald Grübel wollen Gutes tun: Morgen Montag erhält jeder Rentner der UBS 1000 Franken von seinem ehemaligen Arbeitgeber.

Wie UBS-Präsident Kaspar Villiger und Konzernchef Oswald Grübel in einem Brief an die Pensionäre Ende letzter Woche mitteilten, will sich die UBS damit bei den eigenen Rentnern für die Treue bedanken, die sie in der Krise gegenüber ihrer Bank gezeigt hätten. Ein UBS-Pressesprecher bestätigt den Sachverhalt gegenüber der „NZZ am Sonntag".

Die Rentner hätten unter den Schwierigkeiten, die der UBS widerfahren sei, ebenfalls gelitten, lautet die Begründung für den Geldsegen. Die Charmeoffensive gegenüber den eigenen Pensionären lässt sich die UBS eine Stange Geld kosten: Bei gut 16 000 Rentnern werden der Rechnung des 1. Quartals 2011 16 Millionen Frankenbelastet werden müssen.

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