Wirtschaft

Umsatz und Gewinn von Ems-Chemie brechen wegen Corona ein

Das Werkareal der Ems-Chemie in Domat-Ems.

Das Werkareal der Ems-Chemie in Domat-Ems.

Die EMS-Gruppe weist im ersten Halbjahr 2020 wegen der Coronakrise einen deutlich tieferen Umsatz und Gewinn aus.

(dpo) Von Januar bis Juni 2020 sank der Nettoumsatz der EMS-Gruppe um 305 Millionen Franken auf 849 Millionen. Dies teilte das Unternehmen, das in den Bereichen Hochleistungspolymere und Spezialchemikalien tätig ist, am Freitag mit. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging indes um 87 Millionen auf 229 Millionen zurück.

Auf einen Konjunkturrückgang habe sich EMS bereits 2019 eingestellt, heisst es in der Mitteilung. Die Produktions- und Lagermengen seien im ersten Halbjahr 2020 laufend den tieferen Absatzmengen angepasst worden. Auf der Personalseite habe das Unternehmen mit dem Bezug von Ferien, Abbau von Gleitzeit und im Ausland mit Kurzarbeit reagiert. Aufgrund des äusserst starken Markteinbruchs erwartet EMS für 2020 nach wie vor ein Betriebsergebnis (EBIT) unter Vorjahr.

Der Verwaltungsrat will an der ordentlichen Generalversammlung vom 8. August 2020 unverändert eine Dividende von 20 Franken pro Aktie zur Ausschüttung beantragen. Präsident Ulf Berg wird im Sommer aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. An seine Stelle soll Bernhard Merki nachrücken.

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