Onlinehandel

Wegen Corona-Virus: Digitec Galaxus kämpft mit Lieferengpässen und Preiserhöhungen

Das grassierende Corona-Virus erschwert das Geschäft des grössten Schweizer Online-Warenhaus.

Das grassierende Corona-Virus erschwert das Geschäft des grössten Schweizer Online-Warenhaus.

Der weltweite Ausbruch des Corona-Virus verlangsamt den globalen Handel. Das bekommt auch das grösste Schweizer Online-Warenhaus Digitec Galaxus zu spüren.

«Bei mehreren Produkten entstehen teilweise markante Lieferverzögerungen», schreibt Digitec Galaxus in einer Mitteilung von heute Freitag. So musste der Online-Riese etwa den Auslieferungstermin des neuen faltbaren Smartphone Mate Xs des chinesischen Herstellers Huawei vom 16. auf den 20. März verschieben. 

Derweil bleibt auch die Nachfrage nach Desinfektionsmittel ungebremst. Darum verschieben sich auch die Liefertermine für Handdesinfektionsmittel auf unbestimmte Zeit. «Wegen der Coronavirus-Epidemie ist der Gefahrentransport ausgelastet, sprich auch der Transport von alkoholhaltigen Mitteln», erklärt Digitec Galaxus die Verzögerung. Die Artikel würden aus Australien bezogen. 

Zwischenhändler erhöhen Preise wegen Corona-Virus

Bereits Ende Februar informierte Digitec Galaxus seine Kunden, dass Atemschutzmasken grösstenteils ausverkauft seien. Apple iPhones seien kaum noch verfügbar, frische Lieferungen gäbe es derzeit praktisch keine mehr. Digitec Galaxus dazu: «Zwischenhändler, die noch Geräte an Lager haben, verlangen mittlerweile 5 bis 10 Prozent höhere Preise als vor dem Ausbruch der Coronavirus-Epidemie.»

Auch bei PC-Komponenten und Spreichermedien, etwa der Hersteller Intel, MSI, AMD oder Asus wurden Lieferverzögerungen und Preiserhöhungen angekündigt. (luk)

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