Baukonzern

Wegen Transaktion an Immobilien-Holding: Implenia meldet positives Ergebnis im ersten Halbjahr

Implenia verzeichnete wegen der Coronakrise einen Umsatzeinbruch.

Implenia verzeichnete wegen der Coronakrise einen Umsatzeinbruch.

Der Baukonzern Implenia verzeichnete in der ersten Jahreshälfte einen Umsatzrückgang von knapp 12 Prozent. Eine Transaktion von rund der Hälfte des Entwicklungsportfolios glich den Rückgang jedoch aus.

(agl) Der Umsatz von Implenia betrug im ersten Halbjahr 1,9 Milliarden Franken. Das bedeutet einen Rückgang von 11,8 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Gründe seien die Schliessung von Baustellen und geringere Produktivität aufgrund von unterbrochenen Lieferketten und Hygienemassnahmen. Trotz der Coronapandemie sei der Auftragsbestand mit 6,2 Milliarden jedoch hoch geblieben, und Implenia habe «einige bedeutende Leuchtturmprojekte» gewinnen können, heisst es in der Mitteilung weiter.

Während der Umsatzrückgang auch zu einem Rückgang des Betriebsergebnis von 37 Millionen Franken führte, wurde dieser durch Transaktionen wieder ausgeglichen. Implenia übertrug im ersten Halbjahr rund die Hälfte des Entwicklungsportfolios an deren Abspaltung Ina Invest AG, die im Juni an die Börse ging. «Aus der Transaktion resultierte für Implenia ein einmaliger Aufwertungserfolg von CHF 107,1 Millionen», schreibt das Unternehmen. Das gesamte Betriebsergebnis betrug im ersten Halbjahr insgesamt 101,6 Millionen Franken, was eine Steigerung um 39 Prozent bedeutet.

Implenia erwartet für das Gesamtjahr 2020 Auswirkungen durch die Coronakrise von 47 bis 67 Millionen Franken. Das Unternehmen sei jedoch dank seiner Strategie und Präsenz in den Märkten gut aufgestellt, heisst es in der Mitteilung weiter. Implenia bestätigt deshalb seine mittelfristige Zielmarge für das Betriebsergebnis von 6,5 Prozent.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1