Abstimmung
In Andermatt entscheiden 13 Stimmen über das Burkaverbot

Zweimal Ja, einmal Nein: Das ist das Resultat der eidgenössischen Abstimmung in Andermatt. Hier finden Sie alle Details zu den Ergebnissen in der Gemeinde.

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So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Andermatt zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Andermatt zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

(chm)

Mit einem Unterschied von nur gerade 13 Stimmen hat Andermatt das Verhüllungsverbot befürwortet. 192 Personen sagten Ja, 179 stimmten Nein. Das entspricht 51.8 Prozent Ja. Der Kanton Uri befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 58.8 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 51.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 53 Prozent Nein zum Verhüllungsverbot, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Andermatt zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 50.2 Prozent Ja zum Verhüllungsverbot, in der Romandie hiess es 53 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Andermatt fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen E-ID-Gesetz

Die Mehrheit der Abstimmenden in Andermatt hat zum E-ID-Gesetz Nein gestimmt. Mit einem Nein-Anteil von 55.3 Prozent verwirft die Gemeinde die Vorlage. Noch wuchtiger verwarf der Kanton Uri die Vorlage, nämlich mit 63.8 Prozent Nein. Die Schweiz stimmte 64.4 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 63 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Andermatt haben das E-ID-Gesetz abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in der Romandie hiess es 68 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein.

Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien deutlich angenommen

Die klare Mehrheit der Abstimmenden in Andermatt hat zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien Ja gestimmt. Mit einem Ja-Anteil von 60.8 Prozent befürwortet die Gemeinde die Vorlage. Auch der Kanton Uri hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 55.5 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 51.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 52 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in den ländlichen gab es 51.5 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Andermatt zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

Beim Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 16 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 56 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 51 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Andermatt fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mit 38.9 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Andermatt tiefer als im Kanton Uri (43.4 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 51.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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