Luzerner Trottoir-Ticker
Der Ugly Sweater des FCL ist gar nicht ugly ++ Tschuttiheftli reloaded ++ «Man nennt mich ‹22›»

Verblüffendes, Lustiges, Absurdes, Spannendes und Originelles: In diesem Ticker finden Sie ab sofort und regelmässig die etwas anderen Anekdoten, die im Grossraum Luzern zu reden geben.

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1. Dezember – Mehrheit findet den Ugly Sweater des FC Luzern schön

Es ist eine lustige Tradition geworden, dass Fussballklubs als Merchandising-Produkte auch Ugly Christmas Sweater verkaufen. Auch der FC Luzern hat so ein Teil im Angebot. Nun sind Ugly Sweater per Definition hässliche Pullover. Doch der FCL-Ugly Sweater finden viele gar nicht ugly: In unserer Umfrage wollten wir wissen, wie unsere Leserinnen und Leser die Hässlichkeit des FCL-Ugly Sweaters bewerten. Das Resultat ist deutlich: Eine grosse Mehrheit findet den Ugly Sweater des FC Luzern schön.

Jordy Wehrmann und Marvin Schulz: Zwei schöne Männer in einem ugly Sweater.

Jordy Wehrmann und Marvin Schulz: Zwei schöne Männer in einem ugly Sweater.

30. November – Luzerns künstlerische Panini-Alternative

Am 6. Juli 2022 ist Anpfiff zur 13. Austragung der Fussball-Europameisterschaft der Frauen in England. Schon vorher dürften nicht wenige Fussballfans in Sammelwut geraten, wie der Schluss aus einer am Dienstag verschickten Medienmitteilung zulässt. Das kommende «Tschuttiheftli»-Sammelalbum wird einmal mehr eine gelungene Alternative zum «Panini-Imperium» angepreist. Es wird die neuste und bereits achte Ausgabe des «Tschuttiheftli»-Sammelalbums, das der gleichnamige Luzerner Verein herausgibt.

Eine Jury hat aus über 180 Einsendungen die Illustratorinnen und Zeichner gekürt, die für das Neue «Tschuttiheftli» die Teams gestalten dürfen. Darunter sind auch vier junge Künstlerinnen und Künstler aus Luzern: Céleste Meylan, Pablo Bösch, Michael Nievergelt und Enid Glanzmann. Und das sind die Luzerner «Tschuttibildli»:

Von oben links im Uhrzeigersinn: Die «Tschuttibildli» von Nievergelt, Meylan, Glanzmann und Bösch.

Von oben links im Uhrzeigersinn: Die «Tschuttibildli» von Nievergelt, Meylan, Glanzmann und Bösch.

Bilder: Tschuttiheftli

(dvm)

29. November – «Man nennt mich ‹22›»

Die Luzerner Polizei bewirbt derzeit auf Facebook ein spannendes Interview mit einem Mitglied der Spezialeinheit Luchs. Die Arbeit dort ist so geheim und so gefährlich, dass sich die Luchse nur mit Cordierungen anreden, um ihre wahre Identität zu schützen. Im Interview spricht ein Gruppenführer («Man nennt mich ‹22›») über die Arbeit im Bereich der Schwerstkriminalität und was man mitbringen muss, um Luchs zu werden.

28. November – Menora auf dem Bahnhofplatz

Bild PD

An diesem Sonntag beginnt das jüdische Lichterfest Chanukka. Zu diesem Anlass wird jeweils auf dem Luzerner Bahnhofplatz eine grosse Menora entzündet. Der mehrarmige Leuchter ist im Judentum ein wichtiges Symbol. Ähnlich wie bei einem Adventskranz wird täglich eine neue Kerze angezündet, bis alle acht Kerzen brennen. Im Beisein von zahlreichen Besuchern und Passanten wurde am Sonntagabend die erste Kerze entzündet. Organisiert wurde der Anlass von der jüdischen Chabad-Bewegung Luzern. (rk)

26. November – «Liebs Christchindli ...»

Der Christkindli-Briefkasten steht auch dieses Jahr vom 24. November 2021 bis zum 15. Januar 2022 wieder vor dem Luzerner Rathaus.

In den vergangenen Jahren wurden je rund 700 Wünsche von bedürftigen alten und jungen Menschen an das Christkind gerichtet und entweder im Christkindli-Briefkasten deponiert oder an eine Adresse wie «An das Christkind Luzern» gesandt, wie das Team um Heidi Rothen in einer Mitteilung schreibt. Sie sichten jeweils die umfangreiche Briefpost, sortieren sie nach Dringlichkeit und bieten – wo dies möglich ist – Hilfe an.

Aus dem Archiv: Heidi Rothen beim Christkindli-Briefkasten im Dezember 2019.

Aus dem Archiv: Heidi Rothen beim Christkindli-Briefkasten im Dezember 2019.

Bild: Jakob Ineichen

Mit der Corona-Pandemie ist die Lage für viele sozial schwache Familien zusätzlich erschwert worden. Deshalb sei spontane und unbürokratische Unterstützung jetzt besonders willkommen. Geldspenden werden in Gutscheine umgewandelt. Ungetragene Kleider, unverderbliche Lebensmittel oder originalverpackte Spielsachen sind auch immer willkommen. Infos zu den Spenden gibt es hier. (lil)

25. November – Es weihnachtet im Bruchquartier

Seit zehn Jahren ist Bruchweihnachten einer der ersten Weihnachtsanlässe Luzerns. Nach einer coronageprägten Mini-Version im vergangenen Jahr, plant das Organisationskomitee um Rahel Röllin dieses Jahr wieder unter «fast» Normalbedingungen, wie es auf der Webseite des Vereins Bruchquartier heisst. Das Programm über drei Tage (25. bis 27. November) findet an 30 Orten statt. Man kann sich verpflegen, ein bisschen shoppen sowie die Nachbarinnen und Nachbarn kennen lernen. (pw)

24. November – Droht Café-Projekt im Eichhof-Bushäuschen zu scheitern?

Hausgemachte Kuchen und vegetarische Mittagsmenüs – das verspricht ein neues Café, das im denkmalgeschützten Bushäuschen Eichhof in Luzern geplant ist. So jedenfalls stand es 2020 in einem Baugesuch. Doch das Projekt verzögert sich. «Es hat sich herausgestellt, dass die Kosten für den Umbau zu einem Café höher sind als angenommen. Deshalb gehen wir nochmals über die Bücher», wird Stadtbaumeister Marko Virant in der «Obergrund-Quartierzeitung» zitiert. Neben der geplanten Vermietung komme für die Stadt als Plan B eine interne Nutzung in Frage. Dies ist heute schon in Teilen des Gebäudes der Fall.

Im ehemaligen Kiosk der Bushaltestelle ist das Café geplant.

Im ehemaligen Kiosk der Bushaltestelle ist das Café geplant.

Bild: hor

«Sehr enttäuscht» darüber sind gemäss dem Bericht die Mietinteressenten, der Gastronom Manuel Kaufmann und die Buan Architekten. Denn sie seien über Monate hinweg vertröstet worden und die von der Stadt und den künftigen Betreibern unterschriebene Absichtserklärung sei inzwischen hinfällig. Laut Virant soll bis Anfang 2022 klar sein, wie es mit dem Gebäude weitergeht. Der Sanierungsbedarf und der Erhalt seien gegeben, eine öffentliche Nutzung jedoch nicht zwingend: «Sie sollte nur mit vertretbarem Investitionsaufwand ausgeführt werden.» (hor)

23. November – FCL sagt Trainer auf Twitter Danke

Fabio Celestini ist bekanntlich nicht mehr FCL-Trainer. Damit ist Celestini passiert, was zum Berufsbild eines Fussballtrainers gehört, das ist beim FCL nicht anders als anderso: Er wurde entlassen. Dennoch ist Celestini nicht irgendein Trainer von vielen, der in den letzten 120 Jahren mal für den FCL an der Seitenlinie stand. Er ist neben Rudi Gutendorf und Friedel Rausch erst der dritte Trainer, der mit dem FCL einen Titel gewinnen konnte. Celestini gewann im Frühling 2021 den Cup. Und deshalb sagte der FCL Fabio Celestini auf Twitter mit einem Kübel-Bild Danke:

23. November – Grösster Christbaum der Region kommt zurück

Am Freitag, 26. November 2021 ist es wieder soweit: Der grösste Weihnachtsbaum Luzerns erstrahlt im Lichterglanz.

Bei der Tanne auf der Verkehrsinsel vor der Hofkirche auf dem Schweizerhofquai handelt es sich um den grössten Christbaum der Region.

Bei der Tanne auf der Verkehrsinsel vor der Hofkirche auf dem Schweizerhofquai handelt es sich um den grössten Christbaum der Region.

Bild: EWL/Migros Luzern

Dank eines geheimen Zauberspruchs bringen die Kinder die Lichter am Baum auch dieses Jahr zum Leuchten, wie der städtische Energieversorger EWL und die Migros Luzern in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben.

Schon 2020 brachten Kinder den Weihnachtsbaum dank eines Zauberspruchs zum Leuchten.

Schon 2020 brachten Kinder den Weihnachtsbaum dank eines Zauberspruchs zum Leuchten.

Bild: EWL/Migros Luzern

Das Märchen vom verzauberten Weihnachtsbaum – erzählt von der bekannten Märchenerzählerin Jolanda Steiner – können Sie live miterleben ab 17.30 Uhr vor der Hofkirche in Luzern. (dvm)

23. November – Sitzt das Samichlaus-Sprüchli?

Am Sonntag ist es soweit: Die Lichter sind ausgeschaltet, mystische Dunkelheit herrscht und eine Mischung aus fröhlicher Stimmung, würzigem Glühweinduft und sonstigen Köstlichkeiten wird in der Luft liegen. Begleitet von Trycheln und Infuln zieht der Samichlaus mit seinem Gefolge aus dem Schulhaus Littau Dorf.

Der Samichlaus wird dieses Jahr ausnahmsweise auf dem Schulhausplatz statt vor der Kirche zu den Kindern und Erwachsenen sprechen. Grund dafür ist, dass der Anlass aufgrund der erwarteten Besucherzahl mit Zertifikatspflicht durchgeführt werden muss. Der Eintritt auf das Gelände ist für alle Kinder unter 16 Jahren gestattet sowie für alle ab 16 Jahren mit gültigem Zertifikat (genesen, getestet oder geimpft).

Die Infuln sind ein Höhepunkt des Samichlaus Auszuges.

Die Infuln sind ein Höhepunkt des Samichlaus Auszuges.

Bild: St. Niklausgesellschaft Littau

Ein Augenschmaus sind wie jedes Jahr die farbenfrohen Infuln, welche bereits zum 40. Mal durch Littau getragen werden. Die damals in den Jahren 1980/81 mit beispielloser Geduld handgefertigten Kunststücke – 16 Infuln mit einem Aufwand von etwa 300 Stunden pro Stück – verzaubern nach wie vor Jung und Alt. (dvm)

22. November – Luzern als Bilderbuchstadt

Buchstäblich wie aus dem Bilderbuch präsentiert sich die Stadt Luzern auf diesem Wimmel-Poster des Luzerner Grafikers Micha Rindisbacher. Zu sehen ist es zurzeit in einer Ausstellung im Neubad unter dem Titel «Alternativer Reiseführer der Stadt Luzern». Tatsächlich: Wer genau hinschaut, entdeckt einige Aspekte Luzerns, die wohl in den wenigsten offiziellen Reiseführern erwähnt sind: Strassenmusiker, Stadtoriginale und Hausbesetzer – aber auch den Schatz der Hofkirche, den Drachenstein oder Richard Wagners Flügel. Das Poster kann man hier bestellen. (rk)

22. November – Neubad-Wohnung wird neu genutzt

Was viele nicht wissen: Auf den Dächern des Netzwerk Neubad thront eine 5.5-Zimmerwohnung. Diese wird nun umgenutzt und kulturell belebt, wie es in einer Mitteilung des Netzwerks Neubad heisst. Die bisherige Wohngemeinschaft ist ausgezogen und man hat entschieden, keine klassischen Nachtmietenden zu suchen. Deshalb wurde die Ausschreibung «FKK im Oberstübli» lanciert.

«Ab Herbst 2022 besteht die Möglichkeit sich wochenweise für die Wohnung zu bewerben, um diese mit dem ‹füdlibluten› Kunst- und Kulturwahnsinn (FKK) zu füllen.»

Ob Quartiertreff, Schreibwerkstatt, Konzert, Kunstinstallation, Game-Marathon, Kindertagesstätte oder Theaterprojekt. Utopische Experimente, grössenwahnsinnige Visionen oder alltägliches Grundbedürfnis. Alles sei möglich, heisst es in der Mitteilung. Also auch ein waschechter FKK im Oberstübli? (pw)

21. November 2021

Die Luzerner Polizei hat kürzlich in der Stadt Luzern an verschiedenen Orten gezielte Beleuchtungskontrollen durchgeführt. Am Löwenplatz etwa wurden über 30 Motorfahrzeuge mit defekten Lichtern angehalten, teilte die Polizei auf Facebook mit. Doch die Polizei hatte nicht nur Bussenzettel dabei, sondern auch gleich Mechaniker: «Auf Wunsch konnten die defekten Lichtquellen vor Ort durch Spezialisten der lokalen TCS-Sektion Waldstätte gegen einen kleinen Unkostenbeitrag repariert werden. 14 Fahrzeuglenkende machten von diesem Angebot Gebrauch», schreibt die Polizei. Sie mahnt: «Gerade in der jetzigen Jahreszeit ist eine korrekt funktionierende Beleuchtung besonders wichtig und trägt viel zur Verkehrssicherheit bei.»

20. November – So sah die kurze Heimkehr des «Heliofanten» aus

Der Elefant aus der Heliomalt-Werbung zierte mehr als 30 Jahre lang eine Hausfassade beim Kreuzstutz, bevor er vor über zwanzig Jahren verschwand. Anlässlich der Piatti-Tage vom 19. bis am 21. November kehrte der «Heliofant» für zwei Stunden als Lichtinstallation zurück und weckte manche Kindheitserinnerungen (wir berichteten).

Am Freitagabend erfolgte zwischen 18.30 Uhr und 20.30 Uhr die Projektion des «Heliofanten» und seiner tierischen Kollegen. Die Hommage an den Künstler Celesto Piatti wurde vom Verein UntergRundgang gemeinsam mit dem Verein Celesto Piatti - das visuelle Erbe anlässlich seines 100. Geburtstags organisiert.

Der «Heliofant» für zwei Stunden als Lichtinstallation zurück.

Der «Heliofant» für zwei Stunden als Lichtinstallation zurück.

Bild: UnterGrundgang
Zahlreiche Schaulustige waren anwesend.

Zahlreiche Schaulustige waren anwesend.

Bild: UnterGrundgang

19. November – Luzerns grösster Weihnachtsbaum leuchtet wieder

Er steht wieder auf der Verkehrsinsel beim Luzernerhof vor der Hofkirche: Luzerns grösster Weihnachtsbaum. In der Nacht auf Donnerstag wurden 2500 Lämpchen montiert. Tele 1 war dabei:

Video: Tele 1

18. November – Spenden-Dinner im Jialu zugunsten der Krebsforschung

Im China-Restaurant Jialu im Luzerner Grand Hotel National wird am 9. Dezember ab 18.30 Uhr ein Benefiz-Dinner zugunsten der Krebsforschung Schweiz veranstaltet, wie das Gastgeberpaar Jiayin und Lukas Achermann-Liu in einer Mitteilung schreibt. Den Gästen wird ein Fünfgänger serviert, ebenso wie Getränke und Wein. Der Preis für den ganzen Abend beläuft sich auf 150 Franken pro Person – und 50 Personen haben im Lokal Platz. Das Geld, das eingenommen wird, geht laut Mitteilung vollumfänglich an die Stiftung Krebsforschung Schweiz. Den Aufwand für das Spenden-Dinner trägt das Restaurant selber. Anmelden kann man sich per Mail an national@jialu.ch. (lil)

Das Jialu bietet feine chinesische Küche – so beispielsweise Frühlingsrollen.

Das Jialu bietet feine chinesische Küche – so beispielsweise Frühlingsrollen.

Bild: Pius Amrein

17. November - Schweizer Nati feiert mit Eichhof Lager

Das haben sie sich verdient: Nach einer famosen Gala-Vorstellung gegen Bulgarien in Luzern und überhaupt einer beeindruckenden Qualifikations-Kampagne, die die Nati noch vor Europameister Italien auf dem ersten Rang abschloss, feierten die Spieler mitsamt Staff ausgiebig in den Katakomben der Swissporarena in Luzern. Mit Getränken aus dem Hause Eichhof Luzern prosteten sich die Stars zu, und hier formierten sie sich zu einem Gruppen-Jubel-Feier-Bild, das Fabian Schär seinen 77'951 Followern auf Twitter präsentierte. Bildunterschrift: «We did it!» (mme)

16. November: Luzern-Faktor bei der Schweizer Fussball Nati

Es war ein Fest, das die Schweizer Fussball-Nati gestern Montag in der Swissporarena in Luzern veranstaltete. Souverän gewann sie gegen Bulgarien mit vier zu null, wobei der Sieg auch viel höher hätte ausfallen können, wir denken an die zwei Pfostenknaller, an die beiden wegen Abseits aberkannten Tore und die zahlreichen nicht genutzten Grosschancen.

Nach dem Spiel war die Allmend eine Festhütte, kaum jemand ging nach Spielschluss sofort heim, alle wollten in Luzern die Nati-Helden feiern. Vielleicht auch darum, weil diese Ausgabe der Nati einen erstaunlich grossen FCL-Faktor hat.

Ruben Vargas, Torschütze am Montag und einer der besten Spieler auf dem Feld, wurde beim FCL ausgebildet und spielte bis 2019 in Luzern, ehe er zu Augsburg wechselte.

Remo Freuler, unermüdliche Laufmaschine im Mittelfeld der Schweizer Nati. Er schoss in 63 Spielen für den FC Luzern zwischen 2014 und 2016 neun Tore, bis er zu gut wurde für die Super League und seither bei Atalanta Bergamo regelmässig in der Champions League kickt.

Cedric Itten, hat eine Traum-Tor-Quote in der Nati (7 Spiele / 4 Tore) – auch gestern in der Swissporarena topfte er. Hier spielte er schon in der Saison 2016/2017 für den FCL.

Und dann natürlich: Der grosse Murat Yakin. «Murat Yakin ist der absolute Wahnsinn», titelte unser Kommentator François-Schmid-Bechtel. Und wo hat Murat Yakin einen grossen Schritt in seiner Trainerlaufbahn vorwärts gemacht? Genau, beim FC Luzern. Er war der erste FCL-Trainer in jener Swissporarena, in welcher er nun am Montag als Nati-Trainer sein bisheriges Husarenstück ablieferte. 2011/2012 führte er den FCL in den Cupfinal und klassierte die Luzerner in der Meisterschaft auf Rang 2; so gut schnitten die Luzerner in der Liga seither nie mehr ab.

Murat Yakin: der Nati-Trainer lässt sich in Luzern feiern.

Murat Yakin: der Nati-Trainer lässt sich in Luzern feiern.

Bild: Urs Flüeler, Keystone (Luzern, 15. November 2021)

Natürlich hat auch der FC Luzern Freude am hohen Luzern-Faktor der Nati. Der Verein gratulierte seinen ehemaligen Spielern mit diesem Tweet, darunter natürlich auch Jonas Omlin, der ebenfalls in Luzern fussballerisch gross wurde:

Die Frage sei also erlaubt: Hätte die Schweizer Nati auch ohne Spieler und Trainer mit einer Luzerner Vergangenheit am Montag derart überzeugend, abgeklärt und faszinierend aufgetrumpft?

Die Frage ist nicht abschliessend zu beantworten, auf jeden Fall steht aber fest: Luzern ist ein gutes Pflaster für die Nati. Hier gab es etwa die 5:2-Party in der Nations League gegen Belgien. Es war einer von neun Siegen in den letzten zehn Nati-Spielen in Luzern. Hopp Schwiiz, Hopp Lozärn! (mme)

14. November: Nati in Luzern

Eifrige Nati-Fans waren am Sonntagnachmittag bei der Einfahrt des «DreamBig-Busses» beim Hotel Schweizerhof in Luzern anwesend und haben sich ein paar Fotos und Erinnerungen mit ihren Stars gesichert. Um 16.15 Uhr machte sich die Nati auf den Weg in Richtung Swissporarena, das Abschlusstraining stand auf dem Plan. Am Montagabend trifft die Nati auf Bulgarien, das Spiel ist ausverkauft. (rem)

Die Nati-Spieler betreten den Bus.

Die Nati-Spieler betreten den Bus.

Bild: Pascal Linder

Video: PilatusToday

12. November: Die Stadt Luzern verschwindet im Nebelmeer

Ein nebliger Morgen in der Leuchtenstadt, fotografiert von unserer Leserin.

Ein nebliger Morgen in der Leuchtenstadt, fotografiert von unserer Leserin.

Bild: Leserin Sandra Waldispühl (Luzern, 12. November 2021)

Wer heute Morgen in der Stadt Luzern unterwegs ist, muss sich gut auskennen – mehr als 200 Meter weit sieht momentan wohl niemand. Doch weshalb versinkt die «Leuchtenstadt Luzern» im Herbst regelmässig im Nebel? Gemäss MeteoSchweiz gibt es vier Voraussetzungen für Nebellagen: Schwache Sonneneinstrahlung, wenig Wind, wenig Bewölkung und ein «Becken», in dem sich der Nebel sammeln kann. In der kalten Herbstluft kann Feuchtigkeit weniger gut gespeichert werden als im Sommer bei warmen Temperaturen. Sie wird deshalb in der Form von Wassertröpfchen wieder abgegeben – so entstehen Dunst und Nebel. Dazu fehlt es der tiefer stehenden Sonne im Herbst oft an der Kraft, den Nebel aufzulösen.

Die gute Nachricht: Laut SRF Meteo sollte sich der Nebel im Laufe des Tages teilweise auflösen. Und für alle, die an diesem Freitag nicht ortsgebunden sind, noch einen Tipp: Über 700 Metern ist es sonnig. (mha)

Einen solchen Anblick treffen Sie vielleicht auch heute auf dem Sonnenberg an (Höchster Punkt liegt 800 m.ü.M.).

Einen solchen Anblick treffen Sie vielleicht auch heute auf dem Sonnenberg an (Höchster Punkt liegt 800 m.ü.M.).

Bild: Leser Walter Buholzer (Sonnenberg, 11. November 2021)

10. November: Dieser Kiosk am Paulusplatz ist jetzt voll automatisiert

Bier, Zigaretten und Heissgetränke wie ein Café Crème, aber auch saisonale Snacks wie beispielsweise Magenbrot: Das und vieles mehr gibt's im Pauluskiosk am Luzerner Paulusplatz. Typische Kioskprodukte eben. Allerdings steht in dem Häuschen seit kurzem keine Person mehr hinter dem Tresen, die das alles verkauft und mit der man noch ein bisschen plaudern könnte. Nein. Alles wird in diesen vier Automaten feilgeboten:

Der automatisierte Paulus-Kiosk

Der automatisierte Paulus-Kiosk

Bild: hor (9. November 2021)

«Gewiss kann man nun rund um die Uhr Waren kaufen, dennoch ist die Schliessung des Kiosks ein Verlust für das Quartier», sagt Andreas Gervasi, Co-Präsident des Quartiervereins Obergrund. «Denn das Lokal war ein Treffpunkt, belebte die Obergrundstrasse und sorgte für eine gewisse soziale Kontrolle im benachbarten Lindengärtli.» Wer lieber weiterhin am einem bedienten Kiosk einkaufen möchte, kann in der Umgebung auf folgende Adressen ausweichen: Bleicherstrasse 23 oder Moosmattstrasse bei der Bushaltestelle Breitenlachen. (hor)

10. November - Die Meldung, dass das Lichtfestival Lilu 2022 stattfinden wird, musste leider zurückgezogen werden. Dies, weil die Durchführung noch nicht sicher ist, wie Luzern Tourismus meldet.

10. November – Website der Stadt Luzern unter den Top 10 schweizweit

So präsentiert sich die Stadt Luzern auf ihrer Website.

So präsentiert sich die Stadt Luzern auf ihrer Website.

Bild: Screenshot

Die Stadt Luzern erhält für ihren Internetauftritt 0,68 Punkte von einem möglichen und erreicht damit Rang neun aller Schweizer Gemeinden. Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften untersuchte gemeinsam mit Kpmg Schweiz 171 Schweizer Gemeinden für den «Digitalen Städtemonitor Schweiz». Die ersten drei Plätze belegen Bern, Zürich und Dietikon, am Ende der Rangliste befinden sich Tourismusorte wie Zermatt und Arosa. Bewertet wurden gemäss «Tages-Anzeiger» die Bürgerfreundlichkeit und die Verständlichkeit der angebotenen Dienstleistungen. (mha)

8. November – «Rudolf» macht sich auf dem Inseli breit

Die ersten Hütten auf dem Inseli stehen bereits.

Die ersten Hütten auf dem Inseli stehen bereits.

Bild: hor (Luzern, 8. November 2021)

Holz in allen möglichen Formaten stapelt sich derzeit auf dem Luzerner Inseli: Es sind die ersten Vorboten für «Rudolfs Weihnacht». Zum zweiten Mal nach 2019 verwandelt sich das Areal vom 19. November bis und mit 23. Dezember in ein üppig dekoriertes, weihnächtliches Dorf mit allerlei Essen, Trinken und Geschenkideen. Und das noch gestapelte Holz dient natürlich als Material für diverse Hütten und Chalets:

Unter diesem Dach gibt's schon bald was zu futtern.

Unter diesem Dach gibt's schon bald was zu futtern.

Bild: hor (Luzern, 8. November 2021)

8. November – Neue Schuhe fürs Kinderheim

Kleine Füsse ganz warm eingepackt: Für die Kinder vom Kinderheim Titlisblick kann der Winter kommen.

Kleine Füsse ganz warm eingepackt: Für die Kinder vom Kinderheim Titlisblick kann der Winter kommen.

Bild: PD

Jubilarinnen beschenken Jubilaren: So könnte man die herzliche Geste des Krienser Schuhgeschäfts Iff Schuhkultur an das Kinderheim Titlisblick in Luzern bezeichnen. Denn: Das 125-Jahre-Jubiläum des Schuhgeschäfts fällt heuer mit dem 75-jährigen Bestehen des Kinderheims zusammen.

Für die beiden Organisationen Grund genug, um zusammenzuspannen. Einige Kinder vom Titlisblick durften einen Ausflug mit dem Bus zur Iff Schuhkultur unternehmen, warme Schuhe anprobieren – und diese gleich kostenlos mitnehmen. Judith Haas, seit 12 Jahren Leiterin des Kinderheims Titlisblick, sagt erfreut: «Gute Winterschuhe sind für Kinder enorm wichtig. Und oft haben Kinder, welche aus einem problembelasteten familiären Umfeld kommen, keine so guten Schuhe.»

Beatrice Iff an der Arbeit.

Beatrice Iff an der Arbeit.

Bild: PD

Initiiert hat die Geschenkaktion Beatrice Iff. Auch für sie und ihr Team war es ein erlebnisreicher Nachmittag. Sie sagt: «Für die Kinder war es ein Erlebnis warme Schuhe zu erhalten, welche perfekt passen. Nun kann der Winter kommen.» Zwei Jubiläen, sinnvoll umgesetzt und strahlende Kinderaugen bleiben in bester Erinnerung. (stp)

8. November – Stadt lässt Weihnachtsbeleuchtung montieren

Bei der Seebrücke wurde am Montagmorgen die Weihnachtsbeleuchtung montiert.

Bei der Seebrücke wurde am Montagmorgen die Weihnachtsbeleuchtung montiert.

Bild: mme (Luzern, 8. November 2021)
Wenige Tage vor dem 1. Advent wird die offizielle Weihnachtsbeleuchtung der Stadt Luzern, hier jene bei der Seebrücke, eingeschaltet.

Wenige Tage vor dem 1. Advent wird die offizielle Weihnachtsbeleuchtung der Stadt Luzern, hier jene bei der Seebrücke, eingeschaltet.

Archivbild LZ

Mitte Oktober hielt Weihnachten in Form von Deko in den Warenhäusern Einzug, gegen Ende Oktober folgten einige Restaurants Unter der Egg, wo dann bereits wahre Weihnachts-Wunder-Welten aufgestellt wurden, regelmässige Leserinnen und Leser unseres Trottoir-Tickers sind darüber im Bilde. Spätestens seit Montagmorgen ist nun auch die öffentliche Hand in vorweihnächtlicher Stimmung: Am Morgen des 8. November liess die Stadt schon mal die Weihnachtsbeleuchtung bei der Luzerner Seebrücke montieren. Doch dauert es noch ein bisschen, bis sie ihren Lichterglanz erstrahlen lässt: Erstmals eingeschaltet wird sie am 25. November um 18.30 Uhr, also drei Tage vor dem 1. Advent, der dieses Jahr auf den Sonntag, 28. November fällt. (mme)

Video: Tele 1

7. November – «Facebook auf Papier» wird am Schlossberg rege genutzt

Bild: rk

Vor dem städtischen Quartierbüro am Schlossberg (Maihof) hängt seit Ende letzter Woche ein Plakat, welches die Passantinnen und Passanten zu Kreativität aufruft. «Zeichne, was dir Freude macht», heisst es darauf. Von der Gelegenheit wurde übers Wochenende bereits rege Gebrauch gemacht - wenn auch nicht gerade in künstlerischer Hinsicht: Statt Zeichnungen sind vor allem Fussball-Slogans, Abstimmungsparolen und Liebeserklärungen zu lesen. Alles, was die Leute in diesen verrückten Zeiten halt so beschäftigt – ein Facebook in Papierform sozusagen. (rk)

5. November – Die Bahnhof-Migros wird umgebaut

Auch das Sortiment an der Migros im Untergeschoss des Luzerner Bahnhofs wird ausgebaut.

Auch das Sortiment an der Migros im Untergeschoss des Luzerner Bahnhofs wird ausgebaut.

Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 1. Juli 2020)

Die Erweiterung der Filiale der Migros im Untergeschoss des Luzerner Bahnhof steht kurz bevor. Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht, steht ab kommendem Donnerstag etwa ein umfangreicheres Sortiment auf einer vergrösserten Verkaufsfläche zur Verfügung. Zudem werden die Ein- und Ausgangsbereiche voneinander getrennt. Ausserdem werden vier zusätzliche Self-Checkout-Stationen eingerichtet. Der Migros-Supermarkt bietet nach der Wiedereröffnung auch einen Textilreinigung-Service an. Der Umbauarbeiten dauern vom 8. November, 20 Uhr, bis und mit 10. November. Während der Arbeiten ist die Filiale geschlossen. (stp)

5. November – Das Café Luz wird vergittert

Die Absperrgitter fügen sich harmonisch in die Gebäudestruktur ein.

Die Absperrgitter fügen sich harmonisch in die Gebäudestruktur ein.

Visualisierung Dolmus AG

Das Seebistro Luz bei der Schifflände gegenüber des Luzerner Bahnhofs hat zunehmend mit Vandalismus zu kämpfen. Deshalb soll der Aussenbereich des Cafés nachts jeweils abgeriegelt werden. Das Luz hat ein entsprechendes Baugesuch bei der Stadt eingereicht. Die Gitter sollen zum denkmalgeschützten Gebäude passen, wie es im Baugesuch heisst. Während den Öffnungszeiten des Bistros bleiben die Gitter jeweils hochgeklappt. Dass das Seebistro gerade jetzt einen zusätzlichen Schutz plant, ist kein Zufall. Zum Baugesuch gehört nämlich auch die Erneuerung der Aussenküche. Die neue Küche soll schliesslich nicht gleich den Vandalen zum Opfer fallen. (rk)

4. November - endlich ändert auch die CVP Stadt Luzern ihren Namen

Städter brüsten sich ja bisweilen, schneller zu sein als andere. In Sachen Namenswechsel liess sich die CVP Stadt Luzern aber besonders viel Zeit: Während sich die Parteikolleginnen und -kollegen in den Nachbargemeinden längst mit dem neuen Namen «Die Mitte» schmückten, hielt die CVP-Fraktion im Luzerner Stadtparlament bisher hartnäckig am alten Namen fest. Schliesslich, so das Argument, habe man den Namenswechsel ja noch nicht offiziell vollzogen.

Es muss eben alles seine Ordnung haben. Am Dienstag war es dann aber endlich soweit: Die Delegiertenversammlung beschloss mit 49 Ja und einer Enthaltung, den Namen «CVP» aus den Vereinsstatuten zu streichen und stattdessen «Die Mitte» zu schreiben. Nun ist der Namenswechsel also vollzogen. Auf dem Papier jedenfalls. Wer allerdings die neue Webadresse www.diemitte-stadtluzern.ch eintippt, landet - Überraschung: bei der CVP. (rk)

4. November – Ticketverkauf für Winteruniversiade gestartet: Das teuerste kostet 10 Franken

2019 fand die Winteruniversiade in Russland statt. Im Bild der Schweizer Skifahrer Yannick Chabloz beim Slalom-Final.

2019 fand die Winteruniversiade in Russland statt. Im Bild der Schweizer Skifahrer Yannick Chabloz beim Slalom-Final.

Mikhail Tereshchenko / Tass

Am 11. Dezember wird in Luzern die Winteruniversiade eröffnet: 1600 Hochschulsportler aus aller Welt reisen dann in die Zentralschweiz, um sich in den klassischen Winterdisziplinen zu messen. Wer mit den Athletinnen und Athleten live mitfiebern will, kann ab sofort Tickets reservieren. Und diese sind erstaunlich günstig: Der Eintritt zu Highlights wie der Eiskunstlauf-Gala oder dem Curling-Final kostet lediglich 10 Franken. Die Mehrheit der Wettkämpfe ist sogar gänzlich kostenlos. Ein Eintrittsticket braucht es aber in jedem Fall. Reservieren kann man diese über folgenden Link: www.winteruniversiade2021.ch

Wichtig: Sobald man eine Halle oder eine Tribüne betritt, muss man ein Covid-Zertifikat vorweisen. Dies ist Teil des Schutzkonzepts.

3. November – Luzern auf Platz 8 der veganerfreundlichen Städten

Bild: PD

In welchen Städten kommen Vegetarier und Veganerinnen besonders auf ihre Kosten? Das Portal Holidu.ch hat eine Top-10-Rangliste der Schweizer Städte erstellt, wie das Gastrojournal berichtet. Luzern landet dabei auf dem 8. Platz. In Luzern kommen gemäss dem Rating auf 10'000 Einwohner 6 Restaurants, in denen es ein reichhaltiges vegetarisches und veganes Angebot gibt. Wenig überraschend sind die grossen Städte Zürich, Bern und Basel alle auf den oberen Rängen. Doch der Platz 1 ist dann doch überraschend: Es ist die Stadt Zug, wo die Dichte an veganen und vegetarischen Angeboten so gross wie nirgends sonst ist (8,8 Restaurants/10'000 Einwohner).

Zurück zu Luzern: Auch wenn Veganer und Vegetarierinnen hier nicht hungern müssen, ist die Zahl der Restaurants, die vollständig auf Fleisch oder Tierprodukte verzichten, sehr klein. Rein vegane Küche bieten Karls Kraut (St. Karli Quai) sowie der neue Take-away Vegitat an der Bleicherstrasse. Ohne Fleisch, aber teilweise mit Milch- und Eierprodukten kocht Tibits im Bahnhof. (rk)

2. November: Regenbogen über Luzern wärmt das Herz

Bild: PD/Käslin

«Mini Farb ond dini, das get zäme zwöi...» Ein prächtiger Regenbogen hat sich heute am frühen Nachmittag über der Stadt Luzern aufgetan. So lässt sich der Start in die neue Arbeitswoche aushalten, vor allem weil es ja schon Dienstag ist – dank sei dem gestrigen Feiertag. (hor)

2. November: Offizielles Spanien ehrt Luzerner Restaurant

Das «Bolero» in Luzern bietet unter anderem eine grosse Auswahl von Tapas und Paellas sowie spanische Weine an.

Das «Bolero» in Luzern bietet unter anderem eine grosse Auswahl von Tapas und Paellas sowie spanische Weine an.

Bild pd

Grosse Ehre für das Restaurant Bolero am Bundesplatz in Luzern: Es erhält als eines von drei Restaurants in der Schweiz die Zertifizierung «Restaurants from Spain». Dies teilte die Wirtschaft- und Handelsabteilung der spanischen Botschaft in Bern mit. Bei diesem Qualitätslabel handelt es sich um ein Pilotprojekt des spanischen Instituts für den Aussenhandel (ICEX). Es wird in ausgewählten Ländern, darunter der Schweiz, getestet. Es ist «ein Instrument zur Unterstützung und Anerkennung von Restaurants, die sich auf die spanische Küche konzentrieren und das Qualitätsniveau garantieren». Das «Bolero» in Luzern bietet unter anderem eine grosse Auswahl von Tapas und Paellas sowie spanische Weine an. Die Preisverleihung im «Bolero» findet am Montag, 22. November, statt, in Anwesenheit der ICEXC-Geschäftsführerin María Peña Mateos. Die beiden anderen neu zertifizierten Restaurants in der Schweiz sind das «Casa Aurelio» und das «Casa d’Oc», beide in Zürich. (hb)

1. November - jetzt ist auch der Nagellack vegan

Können jetzt auch Veganerinnen an den lackierten Nägeln kauen? Dieses Schild sahen wir heute anlässlich des Weltvegantages an der Bahnhofstrasse 24-26. Nun, selbstverständlich enthält dieser Nagellack keine Produkte tierischen Ursprungs. Das bedeutet, dass auf bestimmte Farbpigmente und Substanzen verzichtet wird, so beispielsweise auf ein rotes Pigment, das durch das Quetschen von Nepal-Schildläusen entsteht und für rote, rosafarbene und braune Lacke verwendet wird. (sam/rem)

Der Laden von Aveda Luzern - Marc & Arnold Hair Salon & Spa

Der Laden von Aveda Luzern - Marc & Arnold Hair Salon & Spa

Bild: sam

29. Oktober – Haarbilder im Historischen Museum

Haare als ungewöhnliches Detail, die das Andenken schmücken.

Haare als ungewöhnliches Detail, die das Andenken schmücken.

Bild: PD

Im Historischen Museum in Luzern werden Bilder zu früheren Andenken an verstorbene Personen aufbewahrt, wie dieses mitteilt. Auf diesen Bildern zu sehen sind kleine Gedenkstätten in Form eines Miniatur-Grabsteins, wobei die Bekränzung aus Haar geflochten wurde. Ab Ende des 18. Jahrhunderts war der Brauch, solche Trauerandenken anfertigen zu lassen und aufzustellen, in ganz Mitteleuropa gang und gäbe. Diese Andenken waren Ausdruck einer persönlicher Wertschätzung der Verstorbenen.

Das Ensemble im Historischen Museum ist Marie Winiker gewidmet, die 1899 in Inwil verstorben ist. Über sie ist wenig bekannt – durch das liebevoll hergestellte Trauerandenken wird aber klar, dass sie zumindest ein Kind gehabt haben muss. Denn «Andenken an die liebe Mutter» steht in zierlicher Schönschrift auf dem kleinen Grabstein. Obwohl dieser Brauch heutzutage morbid erscheinen könnte, ist es für Almut Grüner, Direktorin der Kantonalen Museen Luzern, etwas wertvolles:

«Wir erfahren, wie wichtig es ist, damals wie heute, die Erinnerung an einen geliebten Menschen zu erhalten.»

27. Oktober – «Café Rex» erwacht zu neuen Leben

Noch gibt es alle Hände voll zu tun, doch am Donnerstag wird das «Rex» neu eröffnet.

Noch gibt es alle Hände voll zu tun, doch am Donnerstag wird das «Rex» neu eröffnet.

Bild: sam
Sascha Welz führte in Luzern schon etliche Gastrobetriebe.

Sascha Welz führte in Luzern schon etliche Gastrobetriebe.

Der langjährige Luzerner Gastronom Sascha Welz kehrt an die Burgerstrasse zurück, hat jedoch die Strassenseite gewechselt. Vor gut 20 Jahren wirtete er auf der anderen Seite in «Die Bar», der Vorgängerin von «Tschuppi's Bar». Jetzt eröffnet er am Donnerstag am 16 Uhr das ehemalige Traditions-Café Rex an der Burgerstrasse 22 im TCS-Haus. Geplant ist, morgens 8 Uhr zu öffnen mit Kaffee und Gipfeli, am Mittag kleine Menüs und Paninis anzubieten und abends soll eine kleine Karte den Hunger stillen.

Zur Zeit sind noch die Handwerker an der Arbeit. Doch morgen Donnerstag ab 16 Uhr wird gestartet, wie Sascha Welz auf Anfrage sagt. «Mit dem Wegfall der Ufschötti fielen auch die Einnahmen weg, ich musste was Neues starten, das Rex ist die Gelegenheit.» Geführt wird das Lokal, das innen 40 und draussen 20 Plätze bietet, von Michi Ziegler. Der Mittzwanziger ist kein unbekanntes Gesicht in der Luzerner Gastroszene. Michi Ziegler war schon in der Bar Berlin tätig und startet jetzt mit Wirtepatent an der Burgerstrasse 22.

Wirt Michi Ziegler startet neu im «Café Rex» an der Burgerstrasse 22.

Wirt Michi Ziegler startet neu im «Café Rex» an der Burgerstrasse 22.

Bild: sam

27. Oktober – Es weihnachtet immer mehr

In rund zwei Monaten ist Weihnachten, und Luzern wird schon jetzt immer festlicher. Hier ein Baum Unter der Egg.

In rund zwei Monaten ist Weihnachten, und Luzern wird schon jetzt immer festlicher. Hier ein Baum Unter der Egg.

Bild: mme (Luzern, 27. Oktober 2021)

Kürzlich war hier im Trottoir-Ticker die Rede davon, dass die Warenhäuser bereits weihnächtlich dekoriert sind. Das war am 19. Oktober. Spätestens seit Mittwoch 27. Oktober ist Weihnachten auch im öffentlichen Raum der Stadt angekommen. Einige Gastrobetriebe unter der Egg geben alles und schmücken die Hallen mit Bäumen, Kugeln und Lichtern. Auch in Schaufenstern hält die festliche Zeit zunehmend Einzug. Es weihnachtet immer mehr in Luzern! (mme)

Beim Restaurant Pfistern Unter der Egg stellen Angestellte am Mittwoch Weihnachtsbäume auf und schmücken diese mit Lichterketten.

Beim Restaurant Pfistern Unter der Egg stellen Angestellte am Mittwoch Weihnachtsbäume auf und schmücken diese mit Lichterketten.

Bild: mme (Luzern, 27. Oktober 2021)
Strahlt Gemütlichkeit aus: Ein Schaufenster von PKZ im Weihnachtslook in der Luzerner Altstadt.

Strahlt Gemütlichkeit aus: Ein Schaufenster von PKZ im Weihnachtslook in der Luzerner Altstadt.

Bild: mme (Luzern, 27. Oktober 2021)

25. Oktober – Luzerner Polizei ist hässig

Die Luzerner Polizei versteht die Welt nicht mehr - nach einem Vandalen-Akt während eines Einsatzes setzte sie einen Post ab, für polizeiliche Verhältnisse ungewohnt emotional abgefasst - sie schrieb: «Nachdem wir von einer medizinischen Hilfeleistung zu unserem Fahrzeug zurückkehrten, wurden wir von diesem Schriftzug begrüsst. Wir fassen zusammen: Wir helfen einem Menschen und während dieser Zeit wird unser Fahrzeug beschädigt! Echt jetzt?!»

Dann folgend mahnende Worte der Polizei: «Wir würden gerne unserem eigentlichen Job nachgehen, statt uns mit solchen Sachbeschädigungen zu beschäftigen. Danke fürs Mit- und Weiterdenken.»

25. Oktober – Von der «Strasse» in den Orchestersaal

Eine aussergewöhnliche Kombination: Loredana und klassische Musik. King Lori, wie sich die Luzerner Rapperin selbst nennt, tritt im Rahmen von Red Bull Symphonic mit einem klassischen Orchester auf. Am 24. und 25. November sind im KKL zwei Live-Konzerte geplant, wie Red Bull in einer Mitteilung schreibt. Unterstützt wird Loredana dabei von einem Orchester, welches ihre Songs in einer neuen musikalischen Aufmachung daherkommen lässt und speziell für das Projekt zusammengestellt worden ist.

Die Rapperin aus Emmen wagt sich auf neues Terrain.

Die Rapperin aus Emmen wagt sich auf neues Terrain.

Bild: PD

Wie Red Bull verkündet, dürfe man sich zudem auf musikalische Überraschungsgäste auf der Bühne freuen. Die Leitung des Projekts übernimmt der deutsche Pianist und Arrangeur Lillo Scrimali, der bereits bei TV-Produktionen wie «Let’s Dance» und «The Voice of Germany» tonangebend gewesen sei. Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.redbull.com. Zum Universum von Loredana geht es hier:

24. Oktober – Polizeiauto im Abendrot, VBL-Bus unter Regenbogen

Ihre Social Media-Kanäle nützen Institutionen wie die Luzerner Polizei oder die Luzerner Verkehrsbetriebe nicht nur, um über Umleitungen, Verkehrsbehinderungen und derlei zu informieren, sondern gerne auch zur Unterhaltung. Die Luzern Polizei zum Beispiel inszeniert gerne mal ein Patrouillenfahrzug im Sonnenuntergang, kürzlich stellte sie diesen Post auf Insta:

Kitsch kann auch die VBL. Sie präsentiert sich vor ihren Followern ebenfalls im besten Lichte, nämlich mit diesem Bild hier:

22. Oktober – Der Schäferweg erhält einen Naturbelag

Neben dem Freigleis wird der Schäferweg (links) aufgebrochen.

Neben dem Freigleis wird der Schäferweg (links) aufgebrochen.

Bild rk

Der Schäferweg, der zwischen Eichwald und Südpol parallel zum Freigleis verläuft, ist zurzeit eine Baustelle. Der Asphaltbelag des Fusswegs wird aufgebrochen und durch einen Naturbelag ersetzt. Das wird das Gehgefühl sicher angenehm beeinflussen. Und eine versiegelte Fläche weniger in der Stadt kann auch nicht schaden.

21. Oktober – Stadtbibliothek ab sofort auch sonntags geöffnet

Verweilen in der Stadtbibliothek ist jetzt auch am Sonntag möglich.

Verweilen in der Stadtbibliothek ist jetzt auch am Sonntag möglich.

Bild: Boris Bürgisser (08. März 2021)

Jetzt kommt wieder die Zeit, in der man sich lieber in ein gutes Buch verkriecht als draussen im Nebel zu frieren. Aus diesem Grund erweitert die Stadtbibliothek Luzern im Winter ihr Angebot. Konkret ist die Bibliothek ab sofort auch am Sonntag geöffnet, und zwar von 10 bis 16 Uhr. Die Sonntagsöffnungszeiten gelten bis Ostern 2022. Ergänzt wird das Winterprogramm der Stadtbibliothek durch eine Veranstaltungsreihe – los geht's gleich am nächsten Sonntag mit einem Bücherspielplatz für Kinder bis 6 Jahren. Apropos Alter: Wer über 16-jährig ist, braucht ein Zertifikat, um die Bibliothek betreten zu dürfen. (rk)

21. Oktober – Neuer Luxus-Veloweg

Kürzlich erhielt die Löwenstrasse in Luzern einen neuen Belag, und in den letzten Tagen wurde dort die Signalisation gemacht. Dabei wurde ein Veloweg eingezeichnet, der deutlich breiter ist als gewohnte Velofahrspuren, nämlich eine, die fast gleich breit ist wie die Fahrspur für Autos neben an. So macht Velofahren in der Stadt Spass! (mme)

Der Luxus-Veloweg auf der frisch sanierten Löwenstrasse: Er ist fast gleich breit wie die Fahrspur für die Autos nebenan.

Der Luxus-Veloweg auf der frisch sanierten Löwenstrasse: Er ist fast gleich breit wie die Fahrspur für die Autos nebenan.

mme
Zum Vergleich: Etwas weiter vorne beim Löwenplatz ist der Veloweg deutlich schmaler, so wie an den meisten Strassen.

Zum Vergleich: Etwas weiter vorne beim Löwenplatz ist der Veloweg deutlich schmaler, so wie an den meisten Strassen.

GIF mme

21. Oktober – Neubad wird für vier Tage zum Dschungel

Einblick ins Pflanzenfestival Botanica von diesem Mai in Basel.

Einblick ins Pflanzenfestival Botanica von diesem Mai in Basel.

Bild: PD

Pflanzenliebhaberinnen und Pflanzenliebhaber aufgepasst: Bis am Sonntag verwandelt sich das Neubad in einen grünen Dschungel. Das Pflanzenfestival Botanica lockt mit vielen Attraktionen, die nicht nur auf Verkauf ausgerichtet sind, sondern nach Angaben der Veranstalter auch einfach zum Erleben und zum Nachdenken anregen sollen. Zum Beispiel gibt es unter anderem eine Kunstausstellung, wo pflanzliche Pflegeprodukte gezeigt werden, Kompostieren oder Makramee knüpfen gelernt werden kann. Auch gibt es die Möglichkeit, am Sammel-Walk mit anschliessendem Cocktail mixen teilzunehmen. Hier geht's zur Übersicht. (zim)

Pflanzenfestival Botanica Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag, 21./22. Oktober: 13 bis 20 Uhr; Samstag, 23. Oktober: 11 bis 20 Uhr; Sonntag, 24. Oktober: 11 bis 17 Uhr. – Programm Pflanzenfestival Botanica Luzern

20. Oktober – Eisfeld ohne Baum

Schlittschuhlaufen, Glühwein trinken, Lichter schauen. Letzteres gibt es leider etwas weniger dieses Jahr auf dem Europaplatz. Weshalb der gigantische Weihnachtsbaum dieses Jahr nicht vor dem KKL steht, lest Ihr hier:

19. Oktober – Es weihnachtet schon sehr in den Geschäften der Stadt Luzern

Bei Manor in Luzern ist es schön festlich weihnachtlich.

Bei Manor in Luzern ist es schön festlich weihnachtlich.

In genau 40 Tagen ist der 1. Advent, in 66 Tagen dann Heilig Abend. Und in der Stadt Luzern weihnachtet es schon sehr: In den beiden Warenhäusern Globus und Manor gibt es bereits allerlei schönen Baumschmuck und weitere Dekoration zu kaufen, in den Gängen stehen geschmückte Weihnachtsbäume.

Auch im Globus weihnachtet es sehr.

Auch im Globus weihnachtet es sehr.

Draussen ist derzeit zwar noch Indian Summer, doch Halloween naht. In der Spielzeugabteilung des Manors in der Altstadt hat es deshalb gruslige Verkleidungen und natürlich auch Dekomaterial im Laden. Das führt zu gewöhnungsbedürftigen visuellen Reizen: Halloween und Weihnachten gleichzeitig. Gruslige Nacht, stille Nacht.

Die Spielzeugabteilung von Manor in der Weggisgasse: Vorne eine gruslige Halloween-Deko, hinten leuchten die Weihnachtsbäume.

Die Spielzeugabteilung von Manor in der Weggisgasse: Vorne eine gruslige Halloween-Deko, hinten leuchten die Weihnachtsbäume.

19. Oktober – Der Männliturm ist der perfekte Ort für Heiratsanträge

Immer wieder muss der Männliturm (links) nachts geöffnet werden, weil Männer ihre Ehefrauen in spe überraschen wollen.

Immer wieder muss der Männliturm (links) nachts geöffnet werden, weil Männer ihre Ehefrauen in spe überraschen wollen.

Bild: Pius Amrein

Der Männliturm ist ein spezieller Ort für Männer, um ihren Angebeteten Heiratsanträge zu machen. Die ganze Story finden Sie beim Link unten (abo+)

19. Oktober – der Stadtpark am Löwenplatz ist wieder weg

Der Löwenplatz im Bereich des Carparkings.

Der Löwenplatz im Bereich des Carparkings.

Bild: rk (19.10.2021)

Ganz in grau präsentiert sich der Löwenplatz seit dieser Woche – so wie früher, als der Platz ausschliesslich als Carparking genutzt wurde. 2020 und 2021 wurde hingegen ein Teil des Parkplatzes während des Sommers zu einem begrünten Quartiertreffpunkt aufgewertet. Nun wurde die Grünanlage wie geplant wieder abgebaut. Ob es auch 2022 wieder einen Löwenplatz-Park geben wird, ist noch offen und hängt auch von der Entwicklung des Carverkehrs ab. (rk)

Viel Grün und Blumen: So sah der Löwenplatz im Sommer aus.

Viel Grün und Blumen: So sah der Löwenplatz im Sommer aus.

Bild: rk

18. Oktober – Neuer Bio-Lebensmittelladen und ein Concept Store im Bruchquartier

In diesem Haus am Hirschengraben öffnen am 2. November der Pop-up-Store Mezzogiorno und der Traces Concept Store.

In diesem Haus am Hirschengraben öffnen am 2. November der Pop-up-Store Mezzogiorno und der Traces Concept Store.

Am Hirschengraben 33b werden am 2. November gleich zwei neue Geschäfte eröffnet – der Lebensmittelladen Mezzogiorno Luzern vorerst als Pop-Up-Store und der «Traces Concept Store». Die Geschwister Marlen und Ramon Stalder bieten im Mezzogiorno ein ausgewähltes Sortiment an Lebensmitteln und Naturkosmetik in Bio-Qualität oder aus lokaler Produktion an. Nach einer kurzen Umbauphase erscheint der Lebensmittelladen ab März nächsten Jahres mit einem neuen Auftritt. Dann werden auch Früchte und Gemüse und eine bediente Käsetheke zum Angebot gehören.

Im selben Lokal eröffnet gleichentags der Traces Concept Store. Das von Inhaberin Franca Haas kuratierte Angebot umfasst Accessoires, Schmuck, Karten, Zeitschriften und Objekte zur Innendekoration von vorwiegend kleinen Produzentinnen und Produzenten. Auch eine kleine Kollektion im Bereich Mode wird bald im Angebot sein. Ausserdem bietet «Traces» Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, um ihre Werke auszustellen und zu verkaufen. (zim)

18. Oktober – Bitte einsteigen

Ein Bahnersatzbus am Bahnhof Luzern.

Ein Bahnersatzbus am Bahnhof Luzern.

Bild: Matthias Piazza (Luzern, 18. Oktober 2021)

Der Bahnhof Luzern bekommt ein zweites Zentralbahn-Gleis. Zwischen Allmend und Luzern fahren deshalb ab heute Montag Bahnersatzbusse. Am frühen Morgen waren diese sehr gut befüllt, die Menschen klebten an den grossen Scheiben der Busse. Nach dem morgendlichen «Rush» hat sich die Dichte wohl etwas gelegt.

Noch bis am 14. November dauert die Totalsperre. Das Positive: Nach den Bauarbeiten zwischen der Langensandbrücke und dem Bahnhof Luzern wird ab dem 12. Dezember eine neue S-Bahn eingefügt. Die S41 zwischen Luzern und Horw ergänzt werktags während den Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend im Halbstundentakt die bestehende S4 und S5. Dann heisst es wieder «Bahn frei» für den Abendspaziergang auf der Allmend, einen Besuch in der Messe oder das Tschutti-Training hinter der Swissporarena. (zfo)

14. Oktober – dieses Quartier hat die höchsten CO2-Emissionen

Die Dornacherstrasse in der Neustadt: Hier werden pro Hektare und Jahr fast 500 Tonnen CO2 ausgestossen – soviel wie sonst nirgends.

Die Dornacherstrasse in der Neustadt: Hier werden pro Hektare und Jahr fast 500 Tonnen CO2 ausgestossen – soviel wie sonst nirgends.

Googlemaps

Die Städte geben sich zwar umweltfreundlich – in Sachen Heizung sind sie aber wahre Dreckschleudern. So werden in der Stadt Luzern noch immer 90 Prozent der Gebäude mit Öl oder Gas beheizt. Das ist der höchste Wert im ganzen Kanton. Auf einer interaktiven Karte des Kantons ist ersichtlich, in welchen Gebieten wie viel CO2 ausgestossen wird. Spitzenreiter des Kantons ist das Gebiet Mossstrasse/Dornacherstrasse/Murbacherstrasse in der Luzerner Neustadt. Dort werden pro Hektare und Jahr fast 500 Tonnen CO2 durch Heizungsanlagen produziert. Zum Vergleich: In der ebenfalls recht dicht besiedelten Tribschenstadt liegen die Werte teils deutlich unter 100 Tonnen.

Geht es nach dem Luzerner Stadtrat, soll Luzern den unrühmlichen Spitzenplatz beim CO2 schon bald abgeben. Die Klima- und Energiestrategie sieht vor, einen Grossteil der fossilen Heizungen bis 2040 durch erneuerbare Systeme zu ersetzen. (rk)

In der Luzerner Innenstadt ist der CO2-Ausstoss durch Heizungen am höchsten (dunkelrot). Zur interaktiven Karte.

In der Luzerner Innenstadt ist der CO2-Ausstoss durch Heizungen am höchsten (dunkelrot). Zur interaktiven Karte.

Quelle Geoportal Luzern

14. Oktober – Die Kapellbrücke einmal in Schwarz/Weiss

Immer wieder schön - auch in Schwarz/Weiss: Das Luzerner Wahrzeichen schlechthin. Festgehalten von Instagram-User «garthster»:

Das Seeufer hat auch seinen Reiz. Dieses tolle Foto haben wir ebenfalls auf Instagram gefunden:

(rk)

14. Oktober – Die Stadt Luzern glänzt bereits zur frühen Stunde

Mitarbeitende der Stadtreinigung beginnen schön früh mit ihrer Arbeit, damit wir unseren Tag auf sauberen Strassen starten können.

Mitarbeitende der Stadtreinigung beginnen schön früh mit ihrer Arbeit, damit wir unseren Tag auf sauberen Strassen starten können.

Bild: Zéline Odermatt (Luzern, 14. Oktober 2021)

05:45 Uhr morgens zwischen dem Pilatusplatz und der Kantonalbank Luzern. Eine unserer Journalistinnen begegnet auf ihrem Arbeitsweg einem Mitarbeiter der Stadtreinigung, der gefallenes Laub auf einem Trottoir zusammenfegt. Nicht nur ein Sinnbild für den Herbst, sondern auch für die wertvolle Arbeit der Luzerner Stadtreinigung.

Hiermit danken wir ihnen herzlich dafür, dass sie stets für eine saubere Stadt sorgen, oftmals bevor der Arbeitstag für die meisten Luzernerinnen und Luzerner startet. (rad)

12. Oktober – Velos erhalten viel mehr Platz an der Löwenstrasse

So sah es früher aus: Schmaler Velostreifen (rot) in der Mitte.

So sah es früher aus: Schmaler Velostreifen (rot) in der Mitte.

Bild Google
Neu: Breiter Veloweg (weisse Streifen).

Neu: Breiter Veloweg (weisse Streifen).

Bild rk

Noch sind die Markierungen nur provisorisch. Doch die weissen Striche auf der frisch sanierten Löwenstrasse zeigen, was die Velofahrer hier künftig erwartet: Ein 2,5 Meter breiter Velostreifen in der Mitte der Fahrbahn Richtung Löwenplatz. Dies ist deutlich breiter als die bisherigen 1,5 Meter – und entspricht den neuen Velo-Standards der Stadt Luzern. Diese wurden Anfang 2021 in Kraft gesetzt. Die Löwenstrasse, deren Belag ohnehin dringend erneuert werden musste, ist die erste Strasse in der Stadt Luzern, auf der der neue Standard umgesetzt wurde. Die 2,5 Meter Breite sollen künftig auf Velohauptrouten zur Norm werden, wo immer es die Platzverhältnisse zulassen. Im Falle der Löwenstrasse wurde die überbreite Autospur (links) etwas verengt, während bei der Bus-/Abbiegespur (rechts) eine Parkverbotsfläche am Strassenrand aufgehoben wurde. So konnte der zusätzliche Platz für die Velos gewonnen werden. Der Hauptvorteil ist, dass sich Velos künftig gegenseitig überholen können. «So werden sichere Überholmanöver zwischen schnellen und langsamen Velofahrenden innerhalb des Velostreifens möglich», sagt Dario Buddeke, Projektleiter Mobilität beim städtischen Tiefbauamt.

Vor der Ampel am Löwenplatz wurde zudem ein sogenannter Velosack markiert: Dort können sich die Velos vor den wartenden Autos in Stellung bringen und bei Grün vor den Autos losfahren.

Bemerkenswert: Die Löwenstrasse gehört dem Kanton – und dieser tut sich bisweilen schwer mit Verbesserungen für den Veloverkehr. Im Falle der Löwenstrasse konnten sich Stadt und Kanton aber einigen – wohl auch, weil die breite Velospur ohne nennenswerte Abstriche für die übrigen Verkehrsteilnehmer umsetzbar war.

Velos haben genügend Platz zwischen Auto- und Busspur.

Velos haben genügend Platz zwischen Auto- und Busspur.

Bild rk

12. Oktober – «S' esch»... nicht Määs, sondern «Marathon, z' Lozärn»

Normalerweise würden dieser Tage wieder die wohlvertrauten, immer gleichen Plakate in Luzern hängen. Doch die Määs ist bekanntlich ein weiteres Mal abgesagt.

Stattfinden tut hingegen der Swiss City Marathon Ende Oktober. Die Organisatoren haben ihre Werbung diesmal ausgerechnet an den Määs-Slogan angelehnt. Wohl nach dem Motto: Wenn die Chilbi schon nicht stattfinden kann, dann erweisen wir ihr wenigstens sprachlich die Ehre.

Ein Plakat des Swiss City Marathons beim Maihof-Schulhaus.

Ein Plakat des Swiss City Marathons beim Maihof-Schulhaus.

Bild rk

12. Oktober – September 2021 bricht beinahe den Velorekord

Auf dem Schweizerhofquai waren im vergangenen Monat 218'831 Velos unterwegs. Dies hat die automatische Zählstelle ermittelt. Somit erreichte der September 2021 den zweithöchsten Wert seit Messbeginn vor zehn Jahren. Den Rekord hält nach wie vor der September 2020 (223'835 Velos). Das vergangene Jahr war ohnehin ein Rekordjahr und wird es vermutlich auch bleiben: Im Schnitt fuhren damals jeden Monat über 159'000 Velos über den Schweizerhofquai. Im laufenden Jahr liegt der Monatsschnitt bisher nur bei 157'000.

Die Velozählstation am Schweizerhofquai.

Die Velozählstation am Schweizerhofquai.

Bild: Pius Amrein (4. Januar 2021)

11. Oktober – Friedhofstoiletten werden saniert

Die Fenster in dieser Toilette sind rund 90 Jahre alt.

Die Fenster in dieser Toilette sind rund 90 Jahre alt.

Bild: PD

Im Friedhof Friedental steht ein besonderes Sanierungsprojekt an: Die Stadt Luzern will die beiden WC-Räume in der «alten Halle Ost» erneuern. Besonderes Augenmerk gelte den Fenstern; sie seien Originale aus den 1930er-Jahren, wie es in der öffentlichen Planauflage heisst. Bei der energetischen Ertüchtigung müssten dabei denkmalpflegerische Auflagen eingehalten werden.

Darüber hinaus plant die Stadt Dämmungen gegen unbeheizte Räume und eine innenseitige Dämmung des Daches. Zudem soll eine Aussenluftwärmepumpe an der Nordfassade im Untergeschoss angebracht und eine kontrollierte Lüftung für die WC-Räume installiert werden. (sma)

9. Oktober – Riesen-Warteschlange vor der Schötzechilbi

Mit jedem 20er Bus aus der Stadt, der bei der Messe Luzern haltet, kommt am Samstagabend noch mehr Volk an die Schötzechilbi. «Es ist eine grosse Freude», sagt Mitorganisatorin Lisa Zanolla. Ein Rundgang auf dem Areal bestätigt es – die Leute wollen Chilbi-Feeling, auch wenn sie dafür ein gültiges Covid-Zertifikat benötigen. Gegen 21 Uhr warten sogar mehrere hundert Leute vor dem Eingang auf Einlass.

Lange Schlange vor der Schötzechilbi auf der Allmend.

Lange Schlange vor der Schötzechilbi auf der Allmend.

Bild: Roman Hodel (Luzern, 9. Oktober 2021)

Für viele von ihnen dürfte es allerdings knapp werden. Die Schötzechilbi ist heute Abend noch bis 22 Uhr in Betrieb, die Bahnen in der Halle 2 immerhin bis 23 Uhr – einzig die Musik wird in der letzten Stunde ausgeschaltet, aus Rücksicht auf die Nachbarn. Und dann geht's am Sonntag ab 11 Uhr weiter. Die Chilbi dauert bis am 17. Oktober.

Bisher ist der am Freitag eröffnete Anlass laut Lisa Zanolla ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen. (hor)

Ticket ist für den Eintritt keines nötig – die Schlange führt zum Eingang, wo das Covid-Zertifikat gezeigt werden muss.

Ticket ist für den Eintritt keines nötig – die Schlange führt zum Eingang, wo das Covid-Zertifikat gezeigt werden muss.

Bild: Roman Hodel (Luzern, 9. Oktober 2021)

9. Oktober – So schmecken die amerikanischen Donuts

Falls Sie sich nach unserer Berichterstattung über die neue Filiale von Dunkin' Donuts in Luzern gefragt hatten, wie die süssen Kringel schmecken und ob sie im Vergleich mit anderen Donuts bestehen können: Die Redaktion von PilatusToday hat den Blindtest gewagt:

Haben Sie auch schon einen Donut probiert? Wie hat er geschmeckt?

Noch nicht genug? Hier geht's weiter:

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