Unwetter-Ticker
Stabiles Hoch nicht in Sicht ++ Axenstrasse nach Steinschlag wieder offen ++ Doppelt soviel Juli-Regen in Luzern wie üblich

Die Zentralschweiz hat mehrere schlimme Unwetter hinter sich. Auch in der neuen Woche sind Regenfälle angekündigt.

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13:58 Uhr - Erdrutschgefahr im Waldgebiet Schönbrunn bei Menzingen

Schon am 16. Juli wurde die Waldstrasse in Schönbrunn wegen Verschüttungen gesperrt, das Gewitter vom 25. Juli führte zu weiteren Verschüttungen und Rutschanrissen. Es besteht akute Erdrutschgefahr, teilte das kantonale Amt für Wald und Wild mit. (mha)

23:16 Uhr - Stabiles Hoch nicht in Sicht

Eine Tiefdruckzone erstreckt sich von Skandinavien bis zum Alpenraum und bestimmt auch das Wetter in der Schweiz. Am Dienstag wird es gemäss den Wetterexperten von Meteonews wechselnd bewölkt und im Tagesverlauf gibt es ein paar Schauer oder Gewitter. Die Temperatur beträgt 20 bis 22 Grad bei auffrischendem Westwind. Tiefdruckbestimmt geht es auch in den kommenden Tagen weiter: Ein stabiles Hoch ist bis auf weiteres nicht in Sicht. (stg)

13:35 Uhr - Im Juli gab es in Luzern doppelt soviel Regen wie üblich

Der Juli war geprägt von teils heftigen Regenschauern. Jetzt zeigt sich: In Luzern gab es mit 317,6 Millimeter doppelt soviel Regen wie üblich. Auf die Durchschnittstemperatur hingegen hat das schlechte Juliwetter nur geringfügig Einfluss. Die stärkste Abweichung zeigte die Station Luzern mit einer Durchschnittstemperatur von 18,2 Grad – das sind 0,8 Grad unter dem langjährigen Mittel. Während es sich bei uns viele etwas wärmer wünschen, leiden die Menschen andernorts unter einer heftigen Hitzewelle.(pl)

11:27 Uhr - Axenstrasse wieder offen

Nach dem Abschluss der Felsreinigungsarbeiten und der Entfernung lockeren Gesteins ist die Axenstrasse seit 12 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) mitteilt. Am Sonntagabend musste die Axenstrasse wegen eines Steinschlags vorübergehend gesperrt werden. Die Lage vor Ort wurde durch Fachspezialisten beurteilt. (pl)

Die Axenstrasse ist seit Montagmittag wieder offen.

Die Axenstrasse ist seit Montagmittag wieder offen.

Bild: PD
10:09 Uhr - Regenpause am Montag

Der Montag gestaltet sich weitaus trockener als noch die letzten Tage. Es erwartet uns ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken, so Meteonews. Einzig entlang der Berge sind es am Nachmittag einzelne Schauer möglich. (pl)

23:56 - Uhr Steinschlag beschädigte Auto

Der Steinschlag auf der Axenstrasse hat sich gegen 21.15 Uhr ereignet. Dann hat die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung erhalten, dass im Gebiet «Sulzegg» Steine auf die Fahrbahn der Axenstrasse gefallen seien. Durch die herabfallenden Steine ist ein Fahrzeug einer Lenkerin beschädigt worden, wie die Kantonspolizei Uri Sonntagnacht mittelte. Personen sind keine verletzt worden.

Die Strasseninfrastruktur hat gemäss ersten Erkenntnissen keinen Schaden genommen. Weitere Steinschläge könnten aber nicht ausgeschlossen werden, so die Kantonspolizei. Die Axenstrasse bleibt deswegen für den Verkehr zwischen dem Kreisel Flüelen und der Abzweigung Wolfsprung bis auf Weiteres gesperrt. Bei Tagesanbruch werde die Lage vor Ort durch Fachspezialisten beurteilt. Auf Anfrage nimmt der Baudirektor Roger Nager Stellung zu den Ereignissen:

Sichergestellt sind aus Richtung Nord gemäss Polizei die Zufahrt nach Sisikon, Riemenstalden sowie bis zur Tellsplatte. Aus Richtung Süden kann nur bis Flüelen gefahren werden. Die Tellsplatte ist von Flüelen her nicht erreichbar. Die gesperrte Axenstrasse kann via Seelisbergtunnel und Luzern umfahren werden. (spe)

Auch bereits im Februar dieses Jahres war die Axenstrasse gesperrt.

Auch bereits im Februar dieses Jahres war die Axenstrasse gesperrt.

Bild: Urs Hanhart (Flüelen, 3. Februar 2021)
22:13 Uhr Axenstrasse ist gesperrt

Auf der Axenstrasse ist es wieder zu einem Steinschlag gekommen. Die Strasse zwischen Flüelen und Sisikon ist deswegen gesperrt, wie Altertswiss meldet. Diesmal ist aber nicht das Gebiet «Gumpisch» betroffen, so die Kantonspolizei gegenüber PilatusToday. Die Steine seien in einem Gebiet weiter südlich nahe Flüelen auf die Strasse gedonnert. Wie lange die Strasse zu bleibt, ist unklar. Es seien Fachspezialisten vor Ort.

Die Axenstrasse war erst am Samstagmittag geöffnet worden, da sich am Freitagabend auch schon ein Steinschlag ereignet hatte. (spe)

19:47 Uhr Für Montag vorübergehend Wetterbesserung angesagt

Für Sonntagnacht hat Meteonews keine Wetterwarnungen wegen Regen oder Gewitter mehr heraus gegeben, auch wenn von Westen herkommend noch ein paar Schauer oder Gewitter möglich seien. Aufgrund der Regenmengen der letzten Tage bestehe eine «leichte erhöhte Gefahr von Erdrutschen und Murgängen», heisst es auf der Website.

Am Montag wird gemäss Meteorologen die in die Schweiz einfliessende Luft vorübergehend etwas trockener. Ein Mix aus Sonne und Wolken wird für Montag vorhergesagt. Vor allem in Richtung der Berge seien noch Schauer möglich, so Meteonews. In den darauffolgenden Tagen gelangt gemäss Experten warme, wechselnd feute und instabil geschichtete Luft in die Schweiz.

18:19 Uhr

Über Rotkreuz und Meierskappel braut sich auch am Sonntag ein Gewitter zusammen:

Wolken über Rotkreuz und Meierskappel

Wolken über Rotkreuz und Meierskappel

Bild: Stefanie Geske (01. August 2021)
17:21 Uhr Innerhalb von 48 Stunden 94 Millimeter Regen in Gersau

Innerhalb der letzten 48 Stunden sind in Gersau 94 Millimeter Regen gefallen. Gemäss den Messungen von Meteonews ist das der Spitzenwert im nationalen Vergleich. (spe)

16:39 Uhr Leserbild: Gewitterwolken über Obwalden

Von der Gewitterfront, die am Samstag über die Zentralschweiz zog, haben Leser eindrückliche Aufnahmen eingesendet. «Wie eine Schlange wälzt sich das Unwetter über den Kanton Obwalden», schreibt Leser Peter Sidler zu seinem Bild. (spe)

Gewitterwolken über Kerns

Gewitterwolken über Kerns

Leserbild: Peter Sidler (31. Juli 2021)

Weitere Bilder aus der Zentralschweiz:

13:51 Uhr - Edlibacherstrasse nach Erdrutsch gesperrt

In Menzingen im Kanton Zug ist am Sonntag die Edlibacherstrasse aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gesperrt worden. Grund dafür ist ein Murgang, der sich wegen der starken Regenfälle in den letzten Tagen ereignet hat. Wie die Zuger Polizei auf Twitter weiter schreibt, ist von der Sperrung die Strecke im Waldstück zwischen der Verzweigung Schmittli und Edlibach betroffen.

07:36 Uhr - Letzte 24 Stunden brachten viel Regen in die Zentralschweiz

Gemäss dem privaten Wetterdienst Meteonews ist in den letzten 24 Stunden viel Regen gefallen – auch an den Messstationen in der Zentralschweiz. Mit 70 Liter pro Quadratmeter die grösste Niederschlagsmenge wurde dabei am Messstandort Schönegg im Kanton Zug verzeichnet. Ebenfalls in der Hitliste tauchen Steinerberg (SZ), Rossberg (SZ), Sihlbrugg (ZG), Cham (ZG), Sattel (SZ), Einsiedeln (SZ), Luzern (LU) und Giswil (OW) auf, wie folgende Zusammenstellung auf Twitter zeigt:

19:44 Uhr - Erneute Regenfälle in der Nacht

In der Nacht auf Sonntag warnt der private Wetterdienst Meteonews in der Region Zentralschweiz vor neuen Regenfällen:

Niederschlagsradar.

Niederschlagsradar.

Screenshot: Meteonews.ch

Auch am Nationalfeiertag soll es regnerisch bleiben:

16:43 Uhr - Mögliche Unterhaltung während dem Regenwetter

Um den regnerischen Sommer doch noch etwas zu geniessen, könnte man sich beispielsweise mit einem Film oder einer Serie unterhalten. Wir zeigen, welche Film- und Serienhighlights im August auf Netflix und im Kino laufen: (rad)

16:00 Uhr - Imker leiden unter schlechtem Wetter

Sowohl die Blüten- als auch die Waldhonigernte fällt bei einigen Imkern dieses Jahr vollständig aus. Damit die Bienen nicht verhungern, muss Zuckerwasser gefüttert werden. Unsere Reportage finden Sie hier: (rad)

12:21 Uhr - Axenstrasse ab 12.30 Uhr wieder offen

Wegen eines Steinschlages wurde die Axenstrasse am Freitagabend vorübergehend in beide Richtungen gesperrt. Am Samstagmittag, ab 12.30 Uhr, ist die Strasse wieder für den Verkehr freigegeben, wie die Kantonspolizei Uri in einer Mitteilung schreibt. «Zwischenzeitlich konnten Spezialisten des Bundesamts für Strassen ASTRA, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Betrieb Nationalstrassen, die Lage im Gebiet «Gumpisch» beurteilen sowie die Schutznetze instand stellen», heisst es in der Mitteilung. (pl)

Die Axenstrasse ist für den Verkehr wieder freigegeben.

Die Axenstrasse ist für den Verkehr wieder freigegeben.

Bild: PD
09:36 Uhr - Meteo Schweiz meldet Regen der Stufe 3

Für den Samstagnachmittag gilt in der Region Luzern-Alpnach die Gefahrenstufe 3 wegen starkem Regen. Diese gilt ab 15 Uhr mit der stärksten Phase um 18 Uhr. (rad)

Wetterprognose für die nächsten 24 Stunden.

Wetterprognose für die nächsten 24 Stunden.

Printscreen: Bundesamt für Meteorologie (31. Juli 2021)
08:05 Uhr - Pegel des Vierwaldstättersees wieder leicht gestiegen

Der Pegel des Vierwaldstättersees ist nach wie vor im Normalbereich. Dennoch: Ein Blick auf die Pegelkurve zeigt, dass der Pegel nach den jüngsten Niederschlägen wieder leicht gestiegen ist. Um 07:50 Uhr am Samstagmorgen betrug der Pegelstand des Vierwaldstättersees in Luzern 433,79 Meter über Meer. Am Samstagabend werden weitere Regenfälle erwartet. (pl)

Printscreen: Bundesamt für Umwelt
22:23 Uhr - Neue Niederschläge am Wochenende

Nach einer kleinen Verschnaufpause am Donnerstag mit trockenem und meist sonnigem Wetter brachte der aufkommende Südwestwind wieder einmal feuchte und instabile Luft zur Schweiz, wie das meteorologische Institut des Bundes die Lage in seinem Wetterblog zusammenfasst. «Am Nachmittag ging es dann mit Gewittern wieder los, dies quasi als Vorgeschmack für das kommende Wochenende.»

Ab Samstagmittag fliesst gemäss Meteo Schweiz mit südwestlichen Höhenwinden sehr feuchte Luft zur Alpensüdseite und zu den Alpen. Gleichzeitig erreiche aus Westen eine Kaltfront die Alpennordseite. Damit sei in den Alpen mit kräftigen Niederschlägen zu rechnen, vor allem vom Berner Oberland über die Zentralschweiz und das Glarnerland bis zum Alpstein sowie in Nord- und Mittelbünden. Dort würden rund 30 bis 60 Millimeter Regen fallen. Der grösste Teil dieser Mengen fällt gemäss Meteo Schweiz innert nur 12 Stunden zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen.

22:14 Uhr - Die Bilder der Gewitterfront vom Freitag

Die Gewitterfront vom Freitagabend brachte gemäss Meteonews bis 18 Uhr schweizweit fast 27'000 Blitze. Alleine deren 5'422 wurden im Kanton gezählt (siehe Tabelle). Einige Tausend dürften laut Meteorologe Reto Vögeli noch dazukommen. (dvm)

19:55 Uhr - Axenstrasse wegen Felssturz erneut gesperrt

Bei der Axenstrasse hat sich am Freitagabend erneut ein Felssturz ereignet, wie die Kantonspolizei Uri zunächst auf Anfrage von PilatusToday und Tele 1 bestätigte.

Um 19.20 Uhr stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest, wie die Urner Kantonspolizei kurz darauf mitteilte. In der Folge kam es zu Aufschlägen von Steinen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse. Letztere wurde umgehend gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Personen wurden laut der Polizei keine verletzt. Nach dem bisherigen Kenntnisstand sei weder die Strasse noch die Brücke beschädigt worden.

Sobald es die Wetterlage zulässt, wird die Lage vor Ort durch Fachspezialisten beurteilt. Aufgrund der aktuellen Situation mit teilweise intensiven Gewittern könnten weitere Steinschläge oder Murgänge nicht ausgeschlossen werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Axenstrasse bleibt daher aus Sicherheitsgründen für den Verkehr zwischen dem Kreisel Flüelen und der Abzweigung Wolfsprung bei Sisikon bis auf Weiteres gesperrt. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen würden, werde das Bundesamt für Strassen ASTRA informieren.

Sichergestellt sind gemäss den Behörden die Zufahrten aus Richtung Süd bis zur Tellsplatte und aus Richtung Nord nach Sisikon sowie nach Riemenstalden. Es wird empfohlen, die Signalisationen zu beachten und die gesperrte Axenstrasse grossräumig via Seelisbergtunnel und Luzern zu umfahren.

Im Einsatz standen das Amt für Betrieb Nationalstrassen, Spezialisten des Bundesamts für Strassen, ein privater Sicherheitsdienst, die Kantonspolizei Schwyz sowie die Kantonspolizei Uri. (dvm)

Die Axenstrasse ist nach einem Felssturz am Freitagabend gesperrt worden.

Die Axenstrasse ist nach einem Felssturz am Freitagabend gesperrt worden.

Archivbild: Urs Flüeler/Keystone
19:41 Uhr - Wetterprognosen sind mit Vorsicht zu geniessen

Trotz Unwetterwarnungen der Meteorologen ist in der Zentralschweiz im Verlaufe des frühen Freitagabends glücklicherweise nicht viel passiert. Wie in Luzern wurde es vielerorts nur kurz schwarz am Himmel. Es regnete zwar, aber grosse und heftige Gewitter blieben an den meisten Orten für einmal aus. Auf Anfrage sagte Reto Vögeli vom privaten Wetterdienst Meteonews gegenüber PilatusToday:

«Es war sicher Potential da für heftige Gewitter. Im Grossen und Ganzen ging es nun aber doch glimpflicher aus als erwartet.»

Lokal habe es zum Teil aber sehr kräftige Gewitter mit Hagel gegeben. Etwa im Kanton Obwalden. War die Prognose aufgrund der heftigen Gewitter in den vergangenen Wochen bewusst etwas zugespitzt? «Wir machen nicht extra schlimmere Prognosen als befürchtet», so Reto Vögeli gegenüber PilatusToday weiter.

«Dass es schwierig mit den Gewittern ist, ist bekannt. Es ist eine Einschätzung, die wir immer von Neuem machen. Aber das Wetter birgt halt das Risiko, dass es mal heftiger oder weniger heftig wird.»

Weiter erklärt der Meteorologe, dass es verschiedene Varianten und Modelle gibt. Und die meisten hätten gezeigt, dass am Freitag viel Potential für Gewitter vorhanden war. Unwetterwarnungen seien jeweils aber mit Vorsicht zu geniessen – vor allem, wenn sie weit im Voraus kommen. Anders sehe es bei sehr kurzfristigen Warnungen aus. Diese müssen laut Vögeli sehr ernst genommen werden. (dvm/hor)

17:47 Uhr - Es ist noch nicht vorbei

Die Wetterfront mit lokal sehr kräftigen Gewittern zieht weiter ostwärts, betroffen sind vor allem noch die Kantone in der Ostschweiz, wie der private Wetterdienst Meteonews via Kurznachrichtendienst Twitter mitteilt. Hinter der ersten Gewitterfront würden sich nun zwar weitere Gewitter bilden, das Unwetterpotential sei aber geringer, so Meteorologe Reto Vögeli auf Twitter. (dvm)

Da kommt wohl noch etwas: Grollen aus Richtung Luzern zu hören, der Wind frischt wieder etwas auf.

Da kommt wohl noch etwas: Grollen aus Richtung Luzern zu hören, der Wind frischt wieder etwas auf.

Bild: Stefanie Geske (Ebikon, 30. Juli 2021)
16:43 Uhr - Es hagelt auf Melchsee-Frutt

Leserbild: Walter Röthlin

Leserbild: Walter Röthlin
16:41 Uhr - Beim Stadtluzerner Maihof zog das Gewitter auch durch

Video: Martin Messmer
16:32 Uhr - Bund erhöht Gefahrenstufe von 3 auf 4

Für die Zentralschweiz werden Regen und sehr kräftige Gewitter erwartet. Es besteht die Gefahr von Starkregen, Hagel und Sturmböen. Im Verlauf des Nachmittags hat der Bund die Gefahrenstufe von 3 auf 4 erhöht. Betroffen sind laut MeteoSchweiz vor allem die Regionen Goldau-Ägeri, Zug-Knonau und Erstfeld-Engelberg:

Die Zentralschweiz soll das Gewitter heftig treffen.

Die Zentralschweiz soll das Gewitter heftig treffen.

Screenshot: Meteonews.ch

Screenshot: Meteschweiz.ch
16:30 Uhr - Die Gewitterfront trifft Kerns

Dieses Bild zeigt die imposanten Wolkenstrukturen über Kerns:

Die angekündigte Front ist schon da!

Die angekündigte Front ist schon da!

Leserbild: Peter Sidler (Kerns, 30. Juli 2021)
16:21 Uhr
Die Gewitterfront über der Schweiz.

Die Gewitterfront über der Schweiz.

Meteonews.ch

Gewitter mit starkem Regen und Wind in Alpnach:

Leserreporter

Eine halbe Stunde später um 16:40 Uhr drückte schon wieder die Sonne durch:

Bild: Leserreporter
16:10 Uhr - Hagelwarnung für die Agglomeration Luzern

SRF-Meteo hat per Push-Meldung eine Gewitterwarnung mit Hagelgefahr/Sturmböen für die Agglomeration Luzern abgesetzt: Es herrscht nun grosse Unwettergefahr, ab sofort bis 19 Uhr gilt nun Warnstufe Orange.

Der Himmel über der Stadt Luzern verdunkelt sich, das Gewitter naht.

Der Himmel über der Stadt Luzern verdunkelt sich, das Gewitter naht.

Screenshot: Roundshot Luzern Tourismus

Gewittergefahr bleibt in der Agglomeration Luzern bis um 3 Uhr in der Nacht bestehen. Es hat Potenzial für «unwetterartige Gewitter» der Warnstufe gelb.

16:04 Uhr - Hochwassermonat: Julitemperatur liegt unter der Norm

Nach den zwei regenreichen Monaten Mai und Juni fielen in der ersten Julihälfte abermals grosse Regenmengen und vielerorts Hagel. Gegen Monatsmitte kam es an mehreren Flüssen und Seen zu Hochwasser und Überschwemmungen. Erst auf das letzte Julidrittel hin gab es in der ganzen Schweiz einige Tage mit sonnigem Sommerwetter. Der Juli endete nass, im Tessin und der Innerschweiz kam es wiederum zu starken Regenfällen und Überschwemmungen.

Der Monat zählt in der Nordschweiz zu den 5 niederschlagsreichsten seit Messbeginn. Das teilt das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz am Freitag mit. Die mittlere Schweizer Julitemperatur lag mit rund 14 Grad um -0.3 Grad unter der Norm 1981−2010, auf der Alpensüdseite im Bereich der Norm.

15:55 Uhr - 14 zerstörte Autos in Immensee

Nach den heftigen Regenfällen letzten Sonntag bahnte sich das Wasser von allen Seiten seinen Weg ins Dorf Immensee SZ. Einerseits via Eichlistrasse auf den Dorfplatz und in den See, andererseits von der Autobahn ins Hausmatt-Quartier. Dieses wurde von gewaltigen Wassermassen in Mitleidenschaft gezogen. Zur Unwetterbilanz aus Immensee geht's hier. (stg)

13:55 Uhr - Hochwasser rund um den Sempachersee

Unser Leser Daniel Meier ist mit dem Velo rund um den Sempachersee gefahren und hat die Hochwassersituation vor Ort aufgenommen: In den Gemeinden Sempach, Nottwil, Sursee und Eich sind Wander- und Velowege noch immer überschwemmt. (stg)

14:28 Uhr - Gewitter wird etwa um 18 Uhr in der Zentralschweiz sein
Die Warnkarte von MeteoSchweiz.

Die Warnkarte von MeteoSchweiz.

Für fast alle Gebiete des Landes, darunter die gesamte Zentralschweiz, hat der Bund laut einer Karte die Warnstufe 3 herausgegeben, dies für die Zeit von Freitag 15 bis 22 Uhr. Stufe 3 bedeutet «erhebliche Gefahr». Die Gewitter können von Hagel, Sturmböen, Starkregen und hoher Blitzaktivität begleitet sein.

Auf Anfrage sagte Meteorologe Mladen Marijanović von Meteonews, es hätten sich bereits erste Gewitter in der Westschweiz gebildet. Diese würden nun zuerst in die Zentralschweiz und dann in die Westschweiz ziehen; bevor die Gewitter unsere Region erreichen, könne es Sturmböen geben, während des Unwetters dann ist Starkregen vorausgesagt, auch Hagel sei nicht ausgeschlossen. Die Front erwartet Marijanović in der Zentralschweiz gegen 18 Uhr, eventuell auch ein bisschen früher, spätestens aber gegen 19 Uhr. Der Meteorologe empfiehlt, sich während des Gewitters nicht im Freien aufzuhalten, Gartenmobiliar ins Haus zu nehmen, Pflanzen zu schützen und mit dem Auto nicht in mit Wasser gefüllte Unterführungen zu fahren.

So verhält man sich während eines Gewitters

Der Bund hat folgende Verhaltensregeln herausgegeben:
Bei rasch ziehenden Gewittern ist vor allem mit Sturmböen und möglicherweise auch mit Hagel zu rechnen. Dabei treten Sturmböen oftmals vor der Blitzaktivität und Schaueraktivität auf. Langsam ziehende oder stationäre Gewitter haben ihr Gefährdungspotential vor allem in starker Schauertätigkeit. Die Entfernung eines Gewitters kann durch die Zeit zwischen dem sichtbaren Blitz und dem hörbaren Donner abgeschätzt werden.

Faustregel: Anzahl Sekunden zwischen Blitz und Donner durch 3 geteilt, ergibt die Distanz zum Gewitter in km.


Verhaltensempfehlungen bei einer unmittelbar bevorstehenden oder während einer Gewittersituation:

  • Die lokale Wetterentwicklung beobachten.
  • Die Push-Meldungen der MeteoSchweiz-App beachten.
  • Für Blitzschlag exponierte Orte wie Bergkreten, Bäume, Masten oder Türme meiden.
  • In einem Gebäude oder Auto Schutz suchen.
  • Im offenen Gelände bei Blitzschlag Kauerstellung einnehmen.
  • Gewässer meiden.
  • Überflutete Strassenabschnitte, Bachbette und stark geneigte Hangzonen meiden.
  • Die Anweisungen der Behörden sind in jedem Fall zu befolgen.
11:24 Uhr - Diese Front zieht gegen Abend über die Zentralschweiz

Der Radar von Meteonews prognostiziert eindrücklich, wie am Freitag gegen Abend das Tief Ferdinand über die Zentralschweiz fegen wird, am heftigsten betroffen sein wir gemäss dieser Quelle aber die Region Zürich:

Meteonews hat folgende Wetterwarnung veröffentlicht:

«Heute Freitag im Tagesverlauf aufkommende und gebietsweise heftige Gewitter mit Starkregen, örtlich Hagel, vielen Blitzen und kräftigen Windböen! In der Nacht auf Samstag zögerliche Beruhigung und nachlassende Gewitteraktivität. Von Samstagabend bis Sonntagabend fast im ganzen Land intensive Regenfälle. Am meisten Regen im Süden und am Alpennordhang, hier innerhalb von 24 Stunden verbreitet 30 bis 70 mm Regen, strichweise auch mehr! Erhebliche Gefahr von Überflutungen, Hochwasser, Erdrutschen und Murgängen!»

10:10 Uhr – Bilder vom Hochwasser in der Zentralschweiz
08:40 Uhr - Erneut Unwetter erwartet

Zwar gab es gestern einen wunderschönen Sommertag, wie er im Buche steht. Doch heute ziehen bereits die nächsten Unwetter auf. Grund dafür ist Tief Ferdinand. Es ist gebietsweise mit Hagel, Sturmböen und Starkregen zu rechnen. (stg)

16:30 Uhr - Die neuesten Wasserpegelstände der Zentralschweiz

Der Wasserpegel des Vierwaldstättersees sinkt weiter: Stand 29. Juli um 16 Uhr beträgt er noch 433,82 Meter – rund einen halben Meter weniger als noch vor einer Woche. Der Pegel des Sempachersees ist im Vergleich zum Beginn der Woche wieder leicht gestiegen, neu beträgt er 504,60 Meter.

Die Wasserpegelstände der wichtigsten Seen in den Kantonen Luzern, Zug, Schwyz, Nidwalden, Obwalden und Uri finden Sie hier. (mha)

16:07 Uhr - Seeuferweg in Sempach bleibt gesperrt

Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, bleibt der Seeuferweg in Sempach vom Ruderzentrum bis zum Seewasserwerk weiterhin gesperrt. Aufgrund der Unterspülung des Ufers und wegen starken Windböen sei bereits ein Baum umgestürzt, schreibt der Stadtrat von Sempach in einer Mitteilung. Sobald die Situation es zulasse, werde der Zustand des Weges neu beurteilt. (mha)

12:01 Uhr - Auf dem Sempachersee weiterhin keine Bootsfahrten

Weil der Pegelstand des Sempachersees in den letzten Tagen wieder leicht anstieg, bittet die Luzerner Polizei private Bootsbesitzer, bis auf weiteres auf Freizeitfahrten und nicht-dringende Fahrten auf dem See zu verzichten. So würden weitere Schäden an der Infrastruktur durch Wellengang verhindert, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. (mha)

In Sempach ist auch am Donnerstag noch nicht alles beim Alten.

In Sempach ist auch am Donnerstag noch nicht alles beim Alten.

Bild: Xaver Husmann
09:20 Uhr - Zugerberg Bahn fällt weiterhin aus

Die Zugerberg Bahn (ZBB) fällt wohl noch mehrere Wochen lang aus. Das Gebiet Schönegg in Zug war beim Gewitter am Sonntag stark getroffen worden, unter anderem wurde die Talstation und ein Bahnwagen stark in Mitleidschaft gezogen. Auch das Trassee wurde durch Murgänge beschädigt, wie die ZBB mitteilte:

Der Zugerberg bleibt weiterhin über Ersatzbusse der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) erreichbar, welche im Stundentakt ab der Talstation Schönegg verkehren. (mha)

08:53 Uhr - Pegelstand des Vierwaldstättersees sinkt weiter

Der Pegelstand des Vierwaldstättersees sinkt langsam weiter. Um 08.20 Uhr am Donnerstagmorgen betrug der Pegelstand des Vierwaldstättersees in Luzern 433,84, am Mittwochabend waren es 434,08 Meter über Meer.

Am Donnerstag ist in Luzern kein Regen angesagt, meldet Meteonews. Erst am Freitag ist wieder mit Gewittern zu rechnen. (pl)

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