Schneeticker zum Nachlesen
Nur noch «erhebliche» Lawinengefahr ++ Todesopfer in Lawinen von Engelberg und Stoos ++ Grossandrang auf den Pisten

Am Freitag wurden aus allen Teilen der Zentralschweiz Strassensperrungen und umgestürzte Bäume gemeldet. Am Samstag herrscht teilweise grosse Lawinengefahr. Alle News in unserem Ticker.

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17:40 Uhr

Da für die kommenden Stunden weitere Niederschläge bzw. Schneefall prognostiziert sind, sperrt die Kantonspolizei Uri mehrere Strassen. Da die Lawinengefahr im Kanton Uri noch nicht gebannt sei, sind weitere Strassensperrungen nicht auszuschliessen, so die Urner Polizei.

So ist die Strecke Hospental – Realp ab 21.30 Uhr wieder gesperrt. Eine Neubeurteilung findet am Montagvormittag statt. Dies bedeutet auch, dass der Betrieb der Autoverlad Furka zwischen Oberwald und Realp wieder eingestellt ist.

Die Strasse Seedorf – Bauen wird ab 17.15 Uhr wieder gesperrt. Für Montag, den 18. Januar sind drei Zeitfenster definiert, während denen die kontrollierte Durchfahrt möglich ist: von 6 bis 8 Uhr, von 11.30 bis 13.30 sowie von 16.30 bis 18.30 Uhr. Über das weitere Verkehrsregime entscheidet die Polizei am Montagnachmittag ab 14 Uhr. Für Fussgänger bleibt der Durchgang bis auf weiteres gesperrt.

Die Strasse Wassen – Meien ist seit 16 Uhr gesperrt, eine Neubeurteilung erfolgt am Montagvormittag um 9 Uhr.

11:01 Uhr

Der Betrieb am Autoverlad Furka zwischen Oberwald und Realp wird wieder aufgenommen, teilt die Matterhorn Gotthard Bahn mit. Ab Sonntagmittag verkehren die Züge gemäss Fahrplan. Der Autoverlad war eingestellt worden wegen der Sperrung der Strasse zwischen Realp und Hospental infolge Lawinengefahr,

17:08 Uhr

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) stuft die Lawinengefahr abseits der Pisten schweizweit nur noch als «erheblich» (Stufe 3) ein. Bis anhin galt die Gefahr als «gross» (Stufe 4).

15:51 Uhr

In Engelberg und auf dem Stoos ist es zu Lawinenniedergängen gekommen. Mehrere Personen wurden verschüttet, zwei lebensbedrohlich verletzte Personen erlagen ihren Verletzungen im Spital.

15:13 Uhr

Kanton Uri: Die folgenden Strassenabschnitte konnten heute wieder geöffnet werden:

  • Amsteg – Bristen (ab 06:30 Uhr)
  • Gurtnellen – Wassen (ab 12:00 Uhr)
  • Göschenen – Andermatt (ab 15:00 Uhr)

Die Strasse Seedorf – Bauen konnte heute geräumt und für den Zeitraum von 15 bis 17.30 Uhr für den Verkehr freigegeben werden, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Uri. Ab 17.30 Uhr erfolgt eine erneute Sperrung. Am Sonntag werde die Strasse, sofern es die Wetterverhältnisse zulassen, um 8 Uhr, 11 Uhr, 14 Uhr und 17 Uhr für jeweils 15 Minuten geöffnet und kann in diesen Zeitfenstern befahren werden. Die Öffnungen erfolgen unter Beobachtung der Feuerwehr Seedorf, beziehungsweise dem Betrieb Kantonsstrassen. Für Fussgänger bleibt der Durchgang bis auf weiteres gesperrt.

Die Strasse Wassen – Meien wurde von 15 bis 17.30 Uhr für den Verkehr freigeben. Anschliessend erfolgt eine Nachtsperrung. Eine Neubeurteilung erfolgt am Sonntagvormittag um 8 Uhr. Weiterhin gesperrt bleiben die Strassen zwischen Hospental – Realp, Meien – Färnigen und Linthal – Urnerboden.

Noch ist die Lawinengefahr im Kanton Uri nicht gebannt, so die Kantonspolizei. Gemäss der prognostizierten Wetterentwicklung sind weitere Sperrungen nicht auszuschliessen.

15:12 Uhr

Update Matterhorn Gotthard Bahn: Die Strecke zwischen Nätschen und Dieni ist ab Sonntag, 17.01.2021 Betriebsbeginn wieder normal befahrbar.

Der Betrieb am Autoverlad Furka zwischen Oberwald und Realp bleibt eingestellt. Grund dafür ist die Sperrung der Strasse zwischen Realp und Hospental infolge Lawinengefahr.

12:50 Uhr

Kanton Obwalden: Am Engelberger Laub ist es kurz vor Mittag zu einem Lawinenabgang gekommen. Das bestätigt die Obwaldner Polizei auf Anfrage. Die Lawine habe sich ausserhalb der markierten Pisten gelöst, wie die Titlisbahnen auf Anfrage erklären. Derzeit laufe ein Einsatz mit Unterstützung der Rega und der Alpinen Rettung Schweiz. Gemäss 20 Minuten vermutet man, dass Personen verschüttet wurden.

Update folgt...

12:15 Uhr

Grossandrang auf den Pisten: Trotz Lawinengefahr zieht es heute viele Sportlerinnen und Sportler in die Berge. So zum Beispiel auf dem Stoos oder in Sörenberg.

Gemäss PilatusToday waren im Kanton Uri bei Göschenen bereits vor 10 Uhr alle Parkplätze in beiden Richtungen besetzt. Weiter seien auf der Kantonsstrasse in Höhe Glaubenbergpass alle Parkplätze besetzt.

12:11 Uhr

Update von der Matterhorn Gotthard Bahn: Die Bahnstrecke zwischen Oberwald und Hospental ist ab 12 Uhr wieder normal befahrbar. Erste durchfahrende Züge: 538 Oberwald Abfahrt 12.42h und 545 Andermatt Abfahrt 12.37 Uhr.

10:56 Uhr

Kanton Schwyz, Stoos: Unterhalb des Klingenstocks hat sich am Samstagmorgen um 9.55 Uhr eine Lawine gelöst. Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage des «Boten» bestätigte, ging die Lawine zwischen dem Klingenstock und dem Gebiet Rot Turm / Rot Turen nieder. Die Rettungsflugwacht schickte zwei Helikopter ins Gebiet. Ein Heli landete anschliessend im Spital Schwyz. Ins Gebiet flog man auch Angehörige der Alpinen Rettung Schweiz samt Lawinensuchhunden. Zu allfälligen Verletzten kann die Kantonspolizei Schwyz noch keine Angaben machen. Man hat für den Nachmittag eine Mitteilung in Aussicht gestellt. (gh)

Update folgt...

Bild: Leserbild PilatusToday
08:43 Uhr

Update der Matterhorn Gotthard Bahn: Die Strecke Andermatt bis Nätschen ist ab sofort wieder offen. Die Strecke Nätschen - Dieni bleibt infolge Lawinengefahr bis Betriebsschluss unterbrochen. Es besteht keine Ersatzbeförderung.

08:02 Uhr

Auch heute gilt gebietsweise grosse Lawinengefahr – auch in der Zentralschweiz. Auf den Pisten ist daher Vorsicht geboten.

07:56 Uhr

Im Flachland war es vielerorts die kälteste Nacht des Winters. So waren es zum Beispiel in Egolzwil -13,8 Grad. Auf der Glattalp wurden fast -30 Grad gemessen.

07:15 Uhr

Am Samstagmorgen meldete die Matterhorn Gotthard Bahn folgende Einschränkungen:

  • Die Strecke Andermatt bis Dieni sowie die Strecke Oberwald bis Hospental bleiben infolge Lawinengefahr bis auf weiteres unterbrochen. Es ist keine Ersatzbeförderung möglich.
  • Der Betrieb am Autoverlad Furka zwischen Oberwald (VS) und Realp (UR) bleibt heute eingestellt. Grund dafür ist eine Sperrung der Strasse zwischen Realp und Hospental infolge Lawinengefahr.
19:03 Uhr

Bild: Kantonspolizei Nidwalden

(spe) Unterhalb der Bergstation Niederbauen in Emmetten kam es am Freitagmittag zu einem Lawinenniedergang. Dabei ist ein 26-jähriger Zentralschweizer ums Leben gekommen, wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilt.

Demnach fuhren zwei Skifahrer gegen 12.15 Uhr von der Bergstation Niederbauen talwärts in Richtung Emmetten. Im Gebiet «Frutt» wurden sie von einer Lawine erfasst und rund 50 bis 100 Meter mitgerissen.

Kantonspolizei Nidwalden

Einer der Kollegen konnte sich selber und unverletzt aus dem Lawinenkegel befreien. Der zweite Skifahrer konnte mit Hilfe eines Lawinenverschüttetensuchgeräts (LVS) lokalisiert und aus den Schneemassen befreit werden. Die eingeleitete Reanimation blieb jedoch erfolglos, so die Nidwaldner Kantonspolizei.

Der Unfallhergang und die Abklärungen, was zum Lawinenniedergang geführt hat, sind Gegenstand von Ermittlungen der Kantonspolizei Nidwalden. Im Einsatz standen die Alpine Rettung Schweiz (ARS), Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei Nidwalden, die Staatsanwaltschaft und das Care-Team Nidwalden. Kantonspolizei

18:19 Uhr

(rk) In der Stadt Luzern sorgten die starken Schneefälle für ein Grossaufgebot der Werkdienste. Zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagabend waren sie praktisch durchgehend im Einsatz – nur gerade unterbrochen durch eine kurze Nachtpause von etwa drei Stunden. Im Einsatz standen alle verfügbaren Mitarbeiter des Strasseninspektorats, unterstützt von Kollegen von der Stadtgärtnerei. Insgesamt waren rund 100 Personen mit 45 Räumungsfahrzeugen beschäftigt. «Am Samstagmorgen geht’s weiter – je nach Wetterlage», sagt der städtische Strasseninspektor Thomas Schmid. Grosseinsätze von solchen Dimensionen seien eher selten, sagt Schmid. «In den letzten fünf Jahren gab es das jedenfalls nicht.» Priorität haben bei der Schneeräumung jeweils die Hauptverkehrsachsen und die Busspuren im Stadtzentrum. Danach kommen die Aussenquartiere an die Reihe.

17:45 Uhr

An zwei Stellen zwischen Brienz und Oberried sowie zwischen Oberried und Niederried gingen am Freitag Lawinen nieder, die bis in den Gleisbereich der Zentralbahn vorstiessen. Die Infrastruktur der Bahn blieb intakt, wie diese mitteilt. Nun bleibt aber die Strecke zwischen Brienz und Interlaken Ost aus Sicherheitsgründen für den Zugverkehr gesperrt. Die Strecke wird frühestens am Montag wieder in Betrieb genommen.

Zwischen Brienz und Interlaken Ost verkehren darum Bahnersatzbusse. Betroffen davon ist auch der Interregio zwischen Luzern und Interlaken Ost: auf der Strecke zwischen Brienz und Interlaken Ost fährt der Bahnersatzbus ohne Halt. Weitere Informationen zu den Verbindungen zwischen Meiringen und Interlaken gibt es hier.

17:35 Uhr

Im Kanton Schwyz ist es im Verlauf des Freitags zu zwei Unfällen gekommen, teilte die Kantonspolizei mit. Einerseits hat sich gegen 12.30 Uhr auf der Autobahn A4 in Immensee ein Selbstunfall ereignet. Der 24-jährige Autolenker war von Küssnacht in Richtung Schwyz unterwegs, als er auf der teils schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit der Mittelleitplanke kollidierte. Das Fahrzeug drehte sich, schleuderte über beide Fahrspuren zurück und geriet ins rechtsseitige Strassenbord. Dort überschlug es sich und kam auf dem Pannenstreifen seitlich zu liegen. Der Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.

Das Auto wurde hin und her geschleudert und kam schliesslich seitlich zum Stillstand.

Das Auto wurde hin und her geschleudert und kam schliesslich seitlich zum Stillstand.

Bild: Kantonspolizei Schwyz

Zweitens ereignete sich auf der schneebedeckten Hauptstrasse von Schwyz Richtung Muotathal eine Kollision zwischen zwei Autos. Ein 56-Jähriger touchierte ein vorausfahrendes Fahrzeug, als dieses nach Illgau abbiegen wollte und anhalten musste. Im Anschluss kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen. Der 56-Jährige verletzte sich erheblich. Die 30-jährige Lenkerin des entgegenkommenden Autos verletzte sich leicht. Beide wurden ins Spital gebracht

17:11 Uhr

Im Kanton Uri geht die Polizei davon aus, dass die sich abzeichnende Beruhigung der Wetterlage zu einer Entspannung der Verkehrslage führen wird. Der Strassenabschnitt zwischen Unterschächen und Urigen konnte am Freitagmittag wieder geöffnet werden. Alle anderen geschlossenen Abschnitte bleiben weiterhin gesperrt. Eine Neubeurteilung der Lage erfolgt am Samstagvormittag.

Die Kantonspolizei schreibt weiter: «Noch ist die Lawinengefahr nicht gebannt. Allfällige Weisungen der Einsatzkräfte vor Ort sind zu befolgen.» Je nach Witterungsentwicklung seien weitere Sperrungen indes nicht auszuschliessen.

Die Schiffe verkehren ordnungsgemäss. Für dringende Personentransporte haben die Gemeinden Seedorf und Isenthal folgende Fahrgelegenheiten organisiert:

  • Shuttle-Boot der Chemiewehr Uri (fährt bis zum Steg beim Restaurant Seegarten und retour). 15. Januar: Abfahrt um 17.30 und 18.30 Uhr beim Yachthafen Flüelen. 16. und 17. Januar: Abfahrt um 10 und 16 Uhr beim Yachthafen Flüelen.
  • Taxi-Boot: Auf Anfrage bei Stephan Siegenthaler (079 250 48 60)

Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und deren Nachschub sind gemäss Kapo Uri gewährleistet.

16:55 Uhr

Im Kanton Zug ist es am Freitag zwischen 7 und 16 Uhr zu insgesamt sieben Verkehrsunfällen gekommen, teilt die Zuger Polizei gegen Freitagabend mit. In den meisten Fällen handelt es sich um Autos oder Lastwagen, die auf den schneebedeckten Strassen ins Rutschen gekommen sind. In allen Fällen blieb es aber bei Blechschäden – Personen wurden gemäss Polizei keine verletzt.

Viele Autos und Lastwagen sind auf den Strassen ins Rutschen gekommen.

Viele Autos und Lastwagen sind auf den Strassen ins Rutschen gekommen.

Bild: Zuger Polizei

Zudem waren zahlreiche Ortsfeuerwehren im Einsatz. Wegen abgebrochener Äste oder umgestürzten Bäumen kam es am Freitag zu rund einem Dutzend Einsätzen.

Etwa ein Dutzend Mal rückten die Zuger Ortsfeuerwehren am Freitag aus.

Etwa ein Dutzend Mal rückten die Zuger Ortsfeuerwehren am Freitag aus.

Bild: Zuger Polizei

Die Feuerwehr Baar musste eine Traglufthalle eines Tennisclubs vom Schnee befreien, da sie unter der Schneelast einzustürzen drohte. Personen wurden auch hier keine verletzt.

Eine Traglufthalle wurde stark eingedrückt und drohte einzustürzen. Die Feuerwehr Baar beim Einsatz.

Eine Traglufthalle wurde stark eingedrückt und drohte einzustürzen. Die Feuerwehr Baar beim Einsatz.

Bild: Zuger Polizei

Damit das so bleibt, rät die Polizei weiterhin von Waldspaziergängen ab. In der Nähe von Bäumen besteht die Gefahr, dass Äste abbrechen oder die Bäume stürzen.

In der Nähe und vor allem unter Bäumen ist derzeit höchste Vorsicht geboten.

In der Nähe und vor allem unter Bäumen ist derzeit höchste Vorsicht geboten.

Bild: Zuger Polizei
16:05 Uhr

Die Rigi Bahnen AG teilte am frühen Freitagnachmittag mit, dass mehrere Bäume auf die Fahrleitung der Strecke von Arth-Goldau nach Rigi Kulm gefallen sind und diese stark beschädigt haben. Nun konnte die Fahrleitung schneller als erwartet repariert werden – dies gemäss Rigi Bahnen dank des grossen Einsatzes der Forstabteilung der Unterallmend-Korporation und Mitarbeitenden der Rigi Bahnen. Der Fahrbetrieb von Arth-Goldau nach Rigi Kulm wird am Samstag wieder normal aufgenommen.

15:46 Uhr

Übersicht: Lawinengefahr in Uri

Gemäss alert.swiss herrscht auf verschiedenen Strassen in Uri Lawinengefahr. Es wird empfohlen, die entsprechenden Gebiete weit zu umfahren oder ganz zu meiden. Folgende Strassen sind betroffen:

  • Bristenstrasse zwischen Amsteg und Bristen
  • Klausenstrasse zwischen Linthal und Urnerboden
  • Schöllenenstrasse zwischen Göschenen und Andermatt
  • Strecke zwischen Seedorf und Isleten
  • Furkastrasse zwischen Hospental und Realp
  • Sustenstrasse zwischen Wassen und Meien
  • Sustenstrasse zwischen Wassen und Färnigen
  • Gotthardstrasse zwischen Gurtnellen und Wassen
14:05 Uhr

Die Situation auf den Strassen in der Zentralschweiz ist sehr kritisch. In Einsiedeln gab es 60 bis 90 Zentimeter Schnee, in höheren Lagen gab es bis zu 150 Zentimeter Neuschnee. Was sagt der Meteorologe zur aktuellen Wetterlage?

13:34 Uhr

Am Morgen ist in Seedorf erneut eine Lawine ins Tal gedonnert. Verletzte gab es keine. Unsere Reportage mit aktuellen Bildern und einem Video des zerstörerischen Niedergangs finden Sie hier:

13:10 Uhr

Der starke Schneefall hat auch bei den Rigi-Bahnen Spuren hinterlassen. Gemäss der Rigi Bahnen AG sind wegen der Schneelast und des starken Windes mehrere Bäume auf die Fahrleitung der Zahnradbahnstrecke Arth-Goldau nach Rigi Kulm gefallen und haben diese stark beschädigt. Die Mitarbeitenden der Rigi Bahnen arbeiten gemäss Mitteilung der Rigi Bahnen AG mit Hochdruck an der Reparatur der Fahrleitung. Die Verbindung bleibt bis auf weiteres geschlossen. Alle anderen Bahnen sind aber in Betrieb.

Gefallene Bäume haben die Fahrleitung runtergerissen.

Gefallene Bäume haben die Fahrleitung runtergerissen.

Bild: Rigi Bahnen AG

Zunächst muss aber der ganze Schnee geräumt werden:

Video: Rigi Bahnen AG

11:50 Uhr

Nachtskifahren vor katholischer Kulisse: Skibegeisterte frönten ihrem Hobby am Donnerstagabend zu später Stunde vor dem ehrwürdigen Kloster Einsiedeln.

Video: Leserreporter

11:42 Uhr

Skigebieteübersicht

  • Auf dem Titlis ist der Schneesportbetrieb aufgrund starken Windes und Lawinengefahr eingestellt. Alle Pisten und fast alle Bahnen sind geschlossen. Weitere Infos auf titlis.ch.
  • Am Sörenberg kann man sich auf 35 von 60 Pistenkilometern vergnügen. Von den Anlagen sind bis auf drei alle geöffnet. Einzig auf Schlitteln muss ganz verzichtet werden. Zum Pistenbericht.
  • Auf der Melchsee-Frutt herrscht gemäss Webseite grosse Lawinengefahr. Derzeit sind nur 4 von 16 Anlagen in Betrieb und 3 von 10 Pisten geöffnet.
  • In der Skiarena Andermatt-Sedrun-Disentis sind aufgrund starken Windes ebenfalls die meisten Anlagen, Pisten und Loipen sowie Winterwanderwege und Schneeschuhtrails geschlossen. Hier geht's zur Übersicht. Skifahren, Schlitteln, Wandern, Schneeschuh- und Langlaufen ist aber alles möglich.
  • In der Mythenregion sind 7 von 16 Anlagen offen. Ebenso sind 14 von 55 Pistenkilometern zugänglich. Winterwandern kann man nur auf 4 von 38 Kilometern, Schneeschuhlaufen hingegen uneingeschränkt. Genaueres hier.
  • Klewenalp-Stockhütte: Aufgrund grosser Schneemengen, hoher Lawinengefahr, starken Windböen und gefährlichen Verwehungen, ist der Betrieb auf der Klewenalp eingeschränkt, steht auf der Webseite geschrieben. Es ist nur die Gondel Emmetten-Stockhütte in Betrieb, die anderen 13 Bahnen sind geschlossen. Ebenso sind alle Pisten, Schlittelpisten und Wanderwege zu.
11:07 Uhr

Lebensgefahr im Wald: Wegen des anhaltenden Schneefalls wird schweizweit vor dem Betreten von Waldgebieten gewarnt. Es herrscht akute Lebensgefahr. Die massive Schneelast kann Äste abbrechen und Bäume umstürzen lassen. Waldgebiete sollten daher unbedingt gemieden werden. In Ebersecken stürzte ein Baum auf ein Auto. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon:

Bild: Luzerner Polizei (14. Januar 2021)
10:46 Uhr

Nebst gesperrten Strassen, Lawinen und Unfällen sorgt der Schnee auch für frohe Gemüter. Der Zentralschweizer Winterzauber in Bildern unserer Leserinnen und Leser:

10:00 Uhr

Strassen- und Verkehrsübersicht

Kanton Uri: Andermatt nur mit dem Zug erreichbar
Andermatt ist derzeit auf der Strasse nicht erreichbar. Sämtliche Parkplätze in Göschenen sind belegt. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn fährt zwischen Andermatt und Göschenen normal. Der Betrieb zwischen Andermatt und Disentis bleibt bis mindestens am Samstag eingestellt.

Diese Urner Strassen sind gesperrt: Hospental–Realp (Autoverlad Furka ist eingestellt); Wassen–Färnigen; Seedorf–Bauen (inkl. Wanderweg); Gurtnellen–Wassen; Linthal–Urnerboden; Unterschächen–Urigen; Göschenen–Andermatt. Für den Schwerverkehr ist die A2 in Fahrtrichtung Süden seit Freitagmorgen 5 Uhr wieder passierbar.Trotz der winterlichen Verhältnisse wurde der Urner Kantonspolizei seit Donnerstag 18 Uhr nur ein Verkehrsunfall in Schattdorf gemeldet. Eine verletzte Person wurde ins Spital gebracht.

Im Kanton Luzern kommt es laut Viasuisse zu einigen Behinderungen auf Kantonsstrassen so etwa zwischen Mosen und Beromünster (umgestürzte Bäume) sowie zwischen Sempach und Hochdorf (gesperrt für Lastwagen).

In Steinhausen bei der Autobahneinfahrt Richtung Zug steht ein Lastwagen quer zur Fahrbahn. Die Zuger Polizei musste die Einfahrt vorübergehend sperren.

Im Kanton Schwyz ist aufgrund eines Verkehrsunfalls die Strasse zwischen Muotathal und Schwyz seit 13 Uhr gesperrt, wie die Kantonspolizei Schwyz auf Twitter vermeldet. Ein Update folgt noch.

09:49 Uhr

Im Kanton Luzern ist es bisher aufgrund des Schnees zu vereinzelten Stromausfällen gekommen. Betroffen waren in der Nacht einzelne Haushalte in Römerswil, Retschwil, Herlisberg, Flühli, Hasle und Schüpfheim, wie es bei der CKW auf Anfrage hiess. Derzeit laufe das Netz stabil.

09:28 Uhr

Kanton Uri: Zwischen Seedorf und Bauen ist am Freitagmorgen kurz nach 8.30 Uhr erneut eine Lawine niedergegangen. Laut der Kantonspolizei Uri wurden keine Personen verletzt. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) stuft die Lawinengefahr immer noch mit der Gefahrenstufe 4 (gross) ein.

Unsere Reportage des zweiten Niedergangs mit aktuellen Bilder sowie einem Live-Video der Feuerwehr finden Sie hier:

So sah es nach dem Lawinenniedergang aus:

Video: «PilatusToday»

Bereits am Donnerstag kam es zu mehreren Lawinenniedergängen. Jene in Seedorf donnerte bis ins Tal. Bilder, Videos und alle Informationen zum gestrigen Tag:

08:57 Uhr

Kanton Luzern: Die Polizei meldet seit Donnerstagmittag zehn Unfälle. Sechs Personen wurden leicht verletzt. Mehrere Lastwagen blieben stecken. Im Verlaufe der Nacht gab es rund ein Dutzend Meldungen wegen umgestürzter Bäume.

08:41 Uhr
08:28 Uhr

In der Zentralschweiz ist es wegen des Wintereinbruchs zu vielen Unfällen gekommen.

08:11 Uhr

Kanton Schwyz: Der Wintereinbruch hat im Kanton Schwyz zu einem Dutzend Unfällen geführt. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen, in den meisten Fällen blieb es bei Sachschaden.

07:20 Uhr

Kanton Zug: Der anhaltende Schneefall hat zu gesamthaft neun Verkehrsunfällen geführt. Eine Person wurde leicht verletzt, ansonsten blieb es bei Blechschaden.

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