Luzern
Tausende tanzten bis in die Morgenstunden – die 13. Ausgabe vom Funk am See wurde (doch) zum Erfolg

Obwohl das Wetter dem Radio-3fach-Gratisfestival nicht gut gesinnt war, fanden 10'000 Personen ihren Weg auf die Lidowiese. Die OK-Präsidentin schwärmt von glücklichen Besuchenden und entspannter Stimmung.

Salome Erni
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Am Freitagabend war das Publikum recht überschaubar, doch Erika de Cazier und ihre Band fesselten die Anwesenden mit ihrem R'n'B-Sound.

Am Freitagabend war das Publikum recht überschaubar, doch Erika de Cazier und ihre Band fesselten die Anwesenden mit ihrem R'n'B-Sound.

Bild: Pius Amrein (Luzern, 19. August 2022)

Das diesjährige Funk am See wurde trotz verregnetem Start zum Erfolg. Das Gratisfestival auf der Luzerner Lidowiese, organisiert vom Radio 3fach, zog an die 10'000 Personen an. Das sind zwar nicht ganz so viele wie an der letzten Ausgabe 2018, als gut 12'000 Personen den Klängen von jungen und aufstrebenden Bands lauschten. Melanie Reber, die OK-Präsidentin, ist dennoch zufrieden.

«Es war eine mega schöne Stimmung», schwärmt sie über den Samstagabend, als 7500 Personen am Vierwaldstättersee tanzten. Das Publikum sei gewohnt durchmischt gewesen und auch die Bands zufrieden mit ihren Auftritten. Ein besonderes Highlight war die Kopfhörerdisco, bei der alle Tanzwilligen über Kopfhörer zwischen zwei DJs hin und her wechseln konnten. Sämtliche 1000 Kopfhörer waren bis in die Nacht um 3 Uhr im Einsatz.

Ein grosses Zelt lohnt sich

Dass nach dem nassen Freitagabend und dem heftigen Regen am Samstagnachmittag die Besuchenden doch noch kamen, sei für die Organisatoren eine Erleichterung gewesen, sagt Reber. Dies auch im Hinblick auf die Finanzierung des 14. Funk am Sees, das in zwei Jahren stattfinden soll.

Nennenswerte Zwischenfälle ausser einigen Bienenstichen habe es glücklicherweise keine gegeben: Der Rasen sei trotz Regenwetter noch heil und von der Polizei habe es ein Lob für den guten Ablauf gegeben. Auch das bargeldlose Bezahlen wertet Reber als Erfolgsmodell. Gefragt, was sich die 3fach-Organisatoren und -Organisatorinnen für die Zukunft merken werden, sagt die OK-Präsidentin:

«So ein grosses Bühnenzelt für das Publikum, wie wir es hatten, zahlt sich aus.»